Kunstwerk am Freckenhorst-Schriftzug
Bild: Kleigrewe
Pfarrdechant Manfred Krampe übernahm die Segnung des neuen Kunstwerks.
Bild: Kleigrewe

Als der überdimensionale Schriftzug im Jahr 2011 anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Bürgerschützen-Vereins eingeweiht worden sei, sei bereits klar gewesen, dass es sich nicht um ein statisches, sondern ein lebendiges Kunstwerk handeln sollte, erläuterte Schützen-Präsident Michael Risse bei seiner Begrüßung. Die Buchstaben seien als eine Art Basis für weitere Kunstwerke gedacht gewesen. Und weil sich die Freckenhorster damit identifizieren sollen, habe man sich auch diesmal gefragt, was den Ort ausmache, erklärte Risse. Dabei sei man auf die christlichen Wurzeln der Stiftsstadt und ihrer Bürger gekommen, und die spiegelten sich nun in dem neuen Kunstwerk wider.

Eine typisch romanische Säule mit einem zweifarbigen Bogen aus Sandstein und Anröchter Dolomit hat der Everswinkeler Bildhauer Stefan Lutterbeck geschaffen. „Ich hatte gehofft, dass das O für mich übrig bleibt“, meinte er schmunzelnd, als er das Kunstwerk vorstellte, das in Anlehnung an die Architektur der Stiftskirche den Bogen zu den christlichen Wurzeln der Freckenhorster schlagen soll.

Eine Idee, die auch Pfarrdechant Manfred Krampe gefiel. „Das O, wie oben, passt zum Christlichen und die Säule zeigt, dass wir Christen zu Säulen des Ortes werden können“, sagte er.

Für die finanzielle Unterstützung des Projekts dankte Bernd Reinker, gemeinsam mit Jürgen Zika Ideengeber für den Freckenhorst-Schriftzug, der Volksbank, die zwei Drittel der Kosten übernommen hatte, und der Kirchengemeinde. Mit dem nun dritten zusätzlichen Kunstwerk sei seiner Meinung nach das Ende erreichte, erklärte er. „Sonst verlieren die Buchstaben ihre Wirkung.“ Doch das bedeute nicht, dass es an dieser Stelle keine weiteren Kunstwerke geben solle. „Mein Traum ist ein Skulpturenpark“, blickte Reinker in die Zukunft.

SOCIAL BOOKMARKS