LGS-Experte macht Warendorf Mut
Bild: Peter Wild
Positive Signale in Sachen Landesgartenschau sandten beim "Wirtschaftsforum" (v. l.) Bürgermeister Jochen Walter, Gastredner Dr. Karl Schürmann und Werner Lanwehr aus.
Bild: Peter Wild

Über „Nutzen für die Bürger und die Wirtschaft“ wollten auf Einladung des Wirtschaftsforums am Mittwoch „Im Engel“ zahlreiche interessierte Bürger von einem Branchen-Kenner erfahren. Der Geschäftsführer des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in NRW strich heraus, dass die Ausrichtung einer LGS für eine Stadt „von bleibendem Wert“ sei.

GaLa bietet Partnerschaft an

Der Verband, der sich üblicherweise mit 26 Prozent an einer örtlichen LGS-GmbH beteiligt, biete einer ausrichtenden Stadt „begleitende Partnerschaft mit viel Fachwissen und Erfahrung“ an, arbeite nicht auf Gewinnmaximierung, sondern kostendeckend und habe ein vitales Interesse, eine Gartenschau wirtschaftlich zum Erfolg zu führen. Dazu gehöre, dass beim Investitionsetat eine „Punktlandung“ vorgegeben sei. Dass der Durchführungsetat Risiken beinhalte, sei bei einer Open-Air-Veranstaltung unvermeidbar. Gerade wegen des Wetter-Risikos sei es erforderlich, einen Teil der Schau (mindestens 1500 Quadratmeter) in Hallen zu verlegen.

Förderverein hat Spendenzusagen

Werner Lanwehr, einer der Sprecher des Wirtschaftsforums und gleichzeitig Vorsitzender des am Sonntag gegründeten Fördervereins „Landesgartenschau Warendorf“, zeigte sich optimistisch, dass Warendorf mit einem guten Konzept die Jury am 4. Mai überzeugen könne. Erfreulich sei, dass bereits drei Tage nach Gründung des Fördervereins Spendenzusagen über 15 000 Euro vorlägen. Geschäftsführer Rudolf Berger nutzte den Abend, um weitere Mitglieder zu gewinnen.

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