Lagerhaus-Umbau  für gehobenes Wohnen
Bild: Nadine Fox
Auf Februar 2012 freuen sich (v. l.) Frank Kilanowski sowie die Architekten Wilfried Bitter und Engelbert Hagemeyer. Bis dahin soll das Wohnhaus an der Wilhelmsstraße fertig saniert sein.
Bild: Nadine Fox

Noch ist es kaum vorstellbar, dass Besitzer in einem Aufzug zu ihrer schicken Maisonette-Wohnung ins Dachgeschoss fahren. Denn noch trägt das Gebäude den Charakter seiner Geschichte. So sei mit der Entkernung das ursprüngliche Lagerhaus wieder zum Vorschein gekommen, wie Engelbert Hagemeyer erklärt. Vor Weihnachten habe diese Vorbereitungsmaßnahme für die Sanierung angefangen. Dazu wurden alle nichttragenden Wände herausgerissen. „Die Bausubstanz ist gut und gesund“, beschreibt Hagemeyer den Zustand des Gebäudes an der Wilhelmstraße in Warendorf, dessen Baujahr unbekannt ist. 

Bauzeit bis Februar 2012

Bis Februar 2012 sollen hier zehn Eigentumswohnungen in drei verschiedenen Größen (50, 70 und 120 Quadratmeter) entstanden sein. Um diese Verteilung zu ermöglichen, wird das Treppenhaus in die Gebäudemitte verlegt.  Alle Wohneinheiten haben einen Balkon, manche sogar zwei. Die Maisonette-Wohnungen verlaufen über zwei Etagen unter dem Dach.

TaW behält Requisitenraum

Ein altbekannter Mieter bleibt dem Haus allerdings erhalten: Das Theater am Wall. Zurzeit nutzt der Nachbar die Halle als Lagerraum für Requisiten. Auf diesen Service muss die Kultureinrichtung nicht verzichten. Im sanierten Wohnhaus stellt Inhaber Frank Kilanowski Keller und Räume aus dem Erdgeschoss weiterhin für das TaW zur Verfügung. Der Anbau, der auch Kilanowski gehört, weicht einem Neubau. Darin sollen Wohn- und Geschäftsflächen entstehen.

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