Lehrschwimmbad: Zukunft auf der Kippe
Bild: Kleigrewe
Wink mit dem Zaunpfahl oder Zufall, jedenfalls kein gutes Omen: Ein Abrissbagger vor dem Lehrschwimmbad.
Bild: Kleigrewe

Wie es wirklich mit dem Bad weitergehen soll, das steht am Freitagabend (28. April) in der Einwohnerversammlung, die um 19 Uhr im Sparkassen-Forum Warendorf an der Freckenhorster Straße 65 stattfindet, im Mittelpunkt. Die Verwaltung will dort noch einmal ausführlich über die Kosten und Auswirkungen der verschiedenen Lösungsansätze für das Lehrschwimmbad informieren und lädt anschließend zur Diskussion ein.

Kurz vor der Einwohnerversammlung kocht das Thema erneut hoch. Im Stadtsportverband brodelt es wegen einer nicht abgestimmten Stellungnahme einiger Mitgliedsvereine. Bei der Versammlung der CDU-Ortsunion Warendorf warf Ratsherr Martin Schäpermeier den Befürwortern des Erhalts des Lehrschwimmbads vor, sie würden „Millioneninvestitionen für einen maroden Swimmingpool“ versprechen.

Kein gutes Omen für die Freunde des LSB ist auch die in dieser Woche bekanntgewordene Nachricht über den Beschluss der großen Koalition von CDU und SPD im Landeshaus in Münster, ein behindertengerechtes Lehrschwimmbad des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Soest zu schließen. Begründung: Die Sanierungskosten von einer Million Euro seien zu hoch. Für Freckenhorst werden Kosten von 2,4 (Sanierung) bis 4,1 Millionen Euro veranschlagt. Der LWL hat ein Etatvolumen von knapp 3,5 Milliarden Euro, der Haushalt der Stadt Warendorf beläuft sich auf etwa 80 Millionen Euro.

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