Letzte Hengstparade für „Hurrican“
Der absolute Publikumsliebling bei den Hengstparaden waren Georg August Schulte Quaterkamp und Hengst Hurrican. Nun geht der Hengst in den Ruhestand.

Das Team war der absolute Publikumsliebling: Georg August Schulte Quaterkamp und Hurrican. Seit elf Jahren hat Schulte Quaterkamp mit dem Kaltbluthengst seine Zuschauer begeistert und zum Lachen gebracht. Die „Dicke Tour“ kombinierte auf humorvolle Weise das hippologische Wissen Schulte-Quaterkamps mit praktischen Vorführungen. Dabei ließ der erfahrene Reiter nicht nur einen flotten Spruch nach dem anderen los, sondern wusste auch noch den knapp 900 Kilogramm schweren Hengst zu bändigen – und das, ohne in einem Sattel zu sitzen.

Schulte Quaterkamp fiel der Abschied sichtlich schwer. Mit zittriger Stimme rief er: „Als dieses Pferd mit seinen schweren Hufen in mein Leben trat, ist die Sonne an meinem hippologischen Himmel aufgegangen.“ Bei so viel Emotion verstand es sich von selbst, dass alle Zuschauer sich von ihren Plätzen erhoben und applaudierten, als Ross und Reiter zu „Time to say goodbye“ ihre letzte Ehrenrunde drehten.

Susanne Schmitt-Rimkus, Leiterin des Nordrhein-Westfälischen Landgestüts, verabschiedete das eingespielte Team. Sie betonte, man wolle dem mittlerweile 18-jährigem Hengst Hurrican den Ruhestand gönnen. „Wir wollen keinen zweiten Totilas. Wir wollen ein stolzes Paar, das sich hier verabschiedet“, sagte sie.

Als Dankeschön gab es für Georg August Schulte Quaterkamp einen Blumenstrauß und für Hurrican einen Korb Bananen – sein absolutes Lieblingsleckerli. Der Moderator verabschiedete den tierischen Showstar: „ Er ist der Richard Gere unter den Kaltbluthengsten.“

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