Letzter Nagel macht Neubau erst stabil
Unter den wachsamen Augen von Dirk Wiewel und Wolfgang Termühlen sowie den Zuschauern unten vor dem Haus schlugen Ilka Schröder und Verena Jäckel (v. l.) den letzten Nagel ein.

Rund 60 Personen nahmen an der Feier teil. Auf dem Baugrundstück an der Dr.-Hans-Kluck-Straße 1 versammelten sich Handwerker und Architekten, Geschäftsführer und Mitarbeiter der St.-Vincenz-Gesellschaft, zukünftige Bewohner, Vertreter der lokalen Politik – so zum Beispiel die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser – und der Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker sowie Nachbarn rund um den Rohbau und stießen auf den Baufortschritt an.

„Wir sind gut in der Zeit“, sagte Stephan Marx, Geschäftsführer der St.-Vincenz-Gesellschaft. „Die Zusammenarbeit mit den Nachbarn verläuft sehr angenehm, wir sind sehr positiv aufgenommen worden. Darüber freuen wir uns genauso wie auf den Austausch und die Begegnung mit den Bewohnern.“

Nachdem Geschäftsführer Volker Hövelmann sich bei den Anwesenden und allen helfenden Händen bedankt hatte, ging es für Ilka Schröder und Verena Jäckel, Vincenz-Gesellschaft, mit Wolfgang Termühlen und Dirk Wiewel von der Zimmerei Schoster aufs Dach: Sie durften den letzten Nagel einschlagen. „Der letzte Nagel macht ein Gebäude erst richtig stabil“, verriet Termühlen. Die Frauen bekamen Hämmer in die Hand, und unter lautem Zählen der Zimmermänner versenkten sie den Nagel sich abwechselnd im Holz – keine leichte Aufgabe.

Besonders tapfer schlug sich Verena Jäckel, der die Höhe nicht geheuer war: „Eigentlich kann ich keine Leitern klettern.“ Als der letzte Nagel eingeschlagen war und der Richtkranz am First prangte, machten sich Jäckel und Schröder wieder auf den Weg nach unten. „Das war hervorragend“, rief Verena Jäckel. „Einfach super“, stimmte Schröder zu. Anschließend führten sie die Gäste durch die Räume des Gebäudes.

Im Juni sollen 24 Bewohner einziehen. Derzeit wohnen sie noch in Enniger und Sendenhorst. „Es gibt vier Sechsergruppen. Es ist wichtig, dass alles sehr familiär ist und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben stattfinden kann“, sagte Ilka Schröder, die die Einrichtung künftig leiten wird. „Um das zu gewährleisten, hat der Bau hier ja auch in einem Wohngebiet mit der passenden Umgebung Platz gefunden.“

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