Mahnwache gegen Atomkraft stark besucht
Bild: Jürgen Edelkötter
Mit Fahnen und Transparenten haben rund 100 Warendorfer gestern auf die Gefahren der Atomkraft aufmerksam gemacht. Bündnis 90 / Die Grünen und die Umweltorganisation „Urgewald“ hatten zur Mahnwache aufgerufen.
Bild: Jürgen Edelkötter

Es war eine Resonanz, die die Organisatoren mehr als zufrieden stimmte: „Ich hatte mit rund 30 Teilnehmern gerechnet“, verriet Gerd Nergert von den Grünen, der diese Zahl auch bei Anmeldung der Demonstration bei den örtlichen Behörden als Richtschnur angegeben hatte. Nun muss der Wert wohl nach oben korrigiert werden.

Montags-Demonstrationen gehen weiter

Der Protest der Warendorfer Grünen gegen die Nutzung der Kernenergie wird in den nächsten Wochen fortgesetzt. Geplant sind zunächst vier weitere Mahnwachen an den kommenden Montagen, 28. März, 4., 11. und 18. April, jeweils wieder ab 18 Uhr am Münstertor / Münsterwall in Warendorf. Es  sei durchaus gewünscht, dass sich weitere Organisationen als Veranstalter daran beteiligen.

Tarner: Öko-Strom beziehen

Mittels eines kleinen Megaphons hatte sich Hedwig Tarner (Grüne) bei den Teilnehmern der Mahnwache Gehör verschafft und um eine Schweigeminute für die Opfer der Umweltkatastrophe in Japan gebeten. Tarner forderte danach alle Anwesenden dazu auf, sich einmal an die eigene Nase zu fassen: „Jeder sollte sich die Frage stellen, welche Art von Strom er von seinem Versorger bezieht“, so das Mitglied der grünen Kreistagsfraktion, das zum Bezug von Ökostrom riet und den Ausbau der erneuerbaren Energien aus vorrangiges politisches Ziel formulierte.

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