Marktplatz-Antrag wird auf Weg gebracht
Bild: von Stockum
Zweimal in der Woche sind derzeit Bauhofmitarbeiter damit beschäftigt, Schäden am altgedienten Marktplatzpflaster zu beheben.
Bild: von Stockum

Letztlich geht es der Verwaltung darum, der Bezirksregierung einen Vorentwurf vorzulegen, um die Frist zur Beantragung von Fördermitteln wahren zu können. Sie läuft Ende Oktober ab. Über Details wie Gestaltung des Untergrunds und Variante der Steine, Anordnung etwaiger Bäume oder dergleichen wird man noch ausgiebig sprechen können. Lediglich den Rahmen möchte man noch in diesem Jahr abstecken.

Zumindest FDP und Grüne aber wollten Details bereits lange vor einer Bauentscheidung abgestimmt wissen und beantragten eine Verschiebung der Entscheidung. Anders die anderen Fraktionen. „Korrigierend eingreifen können wir immer noch“, gab sich Martin Richter (CDU) überzeugt.  „Wir wollen von innen nach außen entwickeln. Ich denke, der Markt ist ein guter Anfang“, glaubt André Wenning (FWG).

Auch Ina Schauer vom Planungsbüro Pesch und Partner mahnt: „Wir dürfen den Faden nicht abreißen lassen. Irgendwann fangen wir wieder bei Null an.“ Markus Gantefort vom Bauamt warnte vor dem „unzuverlässigen Eindruck“, den man bei der Bezirksregierung hinterlasse, wenn man die Neugestaltung des Markts aus dem von Bürgern mitgestalteten Integrierten Altstadtentwicklungskonzept (ISEK) jetzt bei der Antragstellung ausklammere.

Die Argumentation einiger Gäste und Ratsmitglieder, die Bürger würden nicht ausreichend einbezogen, wollte die Mehrheit so nicht gelten lassen: Für das ISEK sei in mehreren Arbeitsgruppen unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit monatelang getagt worden – und als ein Kernstück gelte darin der Markt. Auch haben in der jüngeren Vergangenheit mehrere öffentliche Veranstaltungen dazu stattgefunden. Und so ist der Vorentwurf gegen die Stimmen von Grünen und Liberalen auf den Weg gebracht worden.

Ausführlicher Bericht in der Warendorfer Glocke-Ausgabe vom 19. Oktober.

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