Mehr Raumbedarf an den Grundschulen
Bild: Kleigrewe
Die Arbeit der OGS an der Grundschule Einen stellte Schulleiterin Andrea Schulz (l.) dem Ausschuss  vor.
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Und genau um diesen Raumbedarf ging es auch während der anschließenden Sitzung. Im Auftrag der Kommunalpolitik hatte die Verwaltung die Situation in den städtischen Schulen unter die Lupe genommen und Gespräche mit den Schulleitungen geführt.

Das Fazit: Die Räume sind überall knapp geworden, Abhilfe kann aber nicht überall sofort geschaffen werden, sondern nur nach und nach – und das nach Dringlichkeit. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehe dabei die Josefschule, erklärte Erster Beigeordneter Dr. Martin Thormann. Die dringend notwendige Erweiterung habe sich leider verzögert, sei aber beschlossen und werde bald in Angriff genommen.

Auch an der Everwordschule in Freckenhorst bestehe deutlicher Handlungsbedarf, es sei eine Baumaßnahme für die OGS erforderlich. Die Verwaltung führe derzeit Gespräche mit der Schulleitung.

Raumknappheit gebe es auch an der Laurentiusschule, doch solle hier zunächst geprüft werden, ob die Schule demnächst weiter zwei oder nur einen Standort haben werde und wie sich angesichts des neuen Baugebiets die Schülerzahlen entwickeln.

Bedarf habe ebenfalls die Dechant-Wessing-Schule in Hoetmar angemeldet, berichtete Dr. Thormann. Dem könne die Verwaltung allerdings nur bedingt folgen, da sie nicht von einer von der Schule angenommenen Zweizügigkeit ausgehe. Hier sei zu prüfen, ob die vorhandene Aula nicht besser beziehungsweise anders zu nutzen sei.

Bei der Wilhelm-Achtermann-Schule sei die Situation am Standort Milte recht komfortabel, am Standort Einen bestehe der Wunsch nach einem Ausbau für die OGS. Die Verwaltung sehe hier aber die Möglichkeit, der Raumknappheit eher durch organisatorische Maßnahmen zu begegnen. Zudem sei für das Schuljahr 2022 / 23 damit zu rechnen, dass einmalig in Milte und Einen nur eine Eingangsklasse gebildet werden könnte, so dass am Standort Einen für vier Jahre ein Klassenraum frei bleibe. Dem mochte Schulleiterin Schulz nicht folgen: „Bisher haben sich die Eingangsklassen noch immer aufgefüllt“, erklärte sie.

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