Mehr Sicherheit vor der Grundschule
Bild: Baumjohann
Ziehen alle an einem Strang: Eltern, Schüler und Kollegium der Dechant-Wessing-Grundschule sowie die Vertreter von Stadt Warendorf, Politik und Polizei.
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„Von hier aus sollen wir zu Fuß zur Schule gehen“, weiß auch Grundschülerin Hannah, die bei einem Pressegespräch die Hol- und Bringzonen erklärte. 128 Schritte hat sie von Crabus bis zum Schulhof gezählt. Eine übersichtliche Strecke.

Und ein Fußweg, der auf das Lernen vorbereiten könne, wie Stephan Schulze Selting überzeugt ist. „Es steigert die Aufnahmefähigkeit am Morgen, wenn frische Luft um die Nase weht.“ Schulze Selting, der die Einrichtung der zwei Hol- und Bringzonen im Dialog mit der Schule, der Politik und der Stadt Warendorf vorangetrieben hat, weiß aber auch: „Jetzt liegt es an uns Eltern, dass die Hol- und Bringzonen angenommen werden.“ Gelinge das, könnte der Verkehr auf der Dechant-Wessing-Straße vor der Grundschule und auch an der Einmündung zum Rövkamp, an dem der Lambertus-Kindergarten liegt, deutlich entzerrt werden, erklärte er.

Auf die neu eingerichteten Hol- und Bringzonen am Leutehaus und vor Crabus will Bezirksbeamtin Constanze Schneider in den kommenden Tagen und Wochen verstärkt hinweisen und das Gespräch mit Eltern suchen, die die Zonen nicht nutzen. „Selbstverständlich werde ich das kontrollieren“, versicherte die Polizistin.

Und nicht zuletzt sind auch die Schüler der Dechant-Wessing-Schule aufgefordert, ihre Eltern auf die neu eingerichteten Zonen hinzuweisen. „Ihr müsst eure Eltern jetzt erziehen“, beschrieb die kommissarische Schulleiterin Dorothee Nottebaum den Kindern ihre Aufgabe mit einem Augenzwinkern.

Für die Stadt Warendorf dankte Bürgermeister Axel Linke für die beispielhafte Aktion – einerseits beim Zusammenwirken und dem Ergebnis, andererseits aber auch bei dem Engagement vor Ort.

Dass die Verkehrssituation vor der Schule trotz Zebrastreifen und Lotsendienst mitunter gefährlich sei, weiß auch Paul Schwienhorst. „Es gibt immer Verkehrsrowdys, die den Zebrastreifen nicht so beachten, wie sie sollten.“ Zusätzliche Entspannung soll auch die Verlegung der Bürgerbushaltestelle in Richtung Feuerwehr bringen.

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