Mehr Wohnungen durch neues Baugebiet
Bild: Poschmann
 Diedrich Janssen, Geschäftsführender Gesellschafter der Planungsgruppe NWP, stellte den Entwurf der Bebauungsplanung für das Wohngebiet „in de Brinke“ im Warendorfer Nordwesten vor.
Bild: Poschmann

Am Dienstagabend im Sophiensaal hat die Stadt die Planungen für das Gebiet „In de Brinke“ interessierten Bürgern vorgestellt. Und die Resonanz war überwältigend; der Saal war vollbesetzt. Im Vorfeld wollte die Stadt die Bürger beteiligen. Es sollten Bedenken ebenso geäußert werden, wie Ideen für das weitere Planverfahren gesammelt werden.

Mit der Gesellschaft für räumliche Planung und Forschung „NWP“ aus Oldenburg sowie 70 Anrainern des möglichen Baugebiets war bereits vor zwei Jahren ein Konzept erstellt worden. Diedrich Janssen, Geschäftsführender Gesellschafter der NWP, stellte dieses Konzept jetzt der Öffentlichkeit vor. Vorgesehen ist demnach eine überwiegend zweigeschossige Bauweise mit maximal zwei Wohneinheiten im Innenbereich des als zusätzlicher Stadtteil Warendorfs konzipierten Baugebiets. In den Randlagen könnten dreigeschossige Häuser mit maximal acht Wohneinheiten entstehen.

 „Wir wollen keine Strukturen der 1970er-Jahre“, sagte der Städtische Baudirektor Peter Pesch. Vervollständigt werden soll das verkehrsberuhigte Wohngebiet mit einem Radwegenetz. Ein bereits bestehender Reiterhof würde auf einer Ausgleichsfläche im Nordwesten Platz finden, ein Kindergarten in der Mitte und ein Feuerwehrstandort im südlichen Bereich. Wenn alles rund laufe, so Pesch, könne bereits 2018 mit der Erschließung der Grundstücke begonnen werden. Voraussetzung allerdings sei, dass man sich mit den privaten Grundbesitzern einig werde.

Weiterer Bericht in der Warendorfer Ausgabe der „Glocke“ vom 27. April.

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