Miele investiert in Standort Warendorf
Bild: Miele
Um eine Halle erweitert wird das Miele-Kunststoffwerk an der Mielestraße. Damit vergrößert sich die Betriebsfläche um rund 1350 Quadratmeter (rot eingezeichnete Fläche). Baubeginn soll im Frühjahr sein.
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In Warendorf fertigt Miele rund 70 Prozent aller von dem Unternehmen benötigten Kunststoffteile. Im vergangenen Jahr lief dort auch die Produktion von Waschmaschinentüren an – allerdings nur für eine der aktuell drei Baureihen. „Wir wollen zukünftig alle Türen für Miele-Waschmaschinen in Warendorf fertigen“, sagte Dr. Jahn.

Fertigstellung Ende 2012

Dazu soll noch in diesem Frühjahr mit dem Bau einer neuen Halle begonnen werden, um eine weitere Fertigungslinie installieren zu können. Ende des Jahres soll das Gebäude bezugsfertig sein und die betriebliche Umorganisation beginnen, um Platz zu schaffen. Allein die Produktionsanlagen und Werkzeuge würden rund 5,9 Millionen Euro kosten, so Miele-Pressesprecher Michael Prempert. Und es gebe sogar die Option ab 2015 noch eine weitere Fertigungslinie zu errichten.

Kunststoffe seit 1974

Seit 1974 fertigt Miele Kunststoffteile im Werk Warendorf. Bekannter ist eigentlich das Küchenwerk, was allerdings vor rund sechs Jahren an eine schweizer Firmengruppe veräußert wurde. Einige der damals verkauften Hallen hat Miele inzwischen wieder gemietet. Im Kunststoffwerk sind aktuell 220 Mitarbeiter beschäftigt. Da die neue Fertigungslinie hochgradig automatisiert ist, werde der Ausbau voraussichtlich keine Auswirkungen auf den Personalstand haben, heißt es von Miele.

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