Mielestraße: Sanierung ist eilbedürftig
Bild: von Stockum
Die Frage, ob der sanierungsbedürftige Wirtschaftsweg lieber vor oder nach der zusätzlichen Belastung durch den Ausweichverkehr ausgebessert werden soll, wird unterschiedlich beurteilt.
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Das erklärte Beigeordneter Dr. Martin Thormann im Haupt- und Finanzausschuss: „Die Fahrbahndecke ist teilweise schlecht, die Bankette aber sind durchgehend problematisch.“ Ein Ausbau durch Verbreiterung der Gesamtfahrbahn aber komme aus Sicht der Stadtverwaltung nicht infrage. So bleibe die Alternative einer teilweisen Sanierung.

Ein Sonderproblem ergebe sich durch die von „Straßen.NRW“ angekündigte Deckensanierung der B 64 zwischen Vohren und Ortseingang Warendorf ab Ende Mai für vier bis sechs Wochen. Geplant sei, die Bundesstraße einseitig zu sperren, so dass nur der Verkehr von Warendorf Richtung Beelen fließen könne. In entgegengesetzter Richtung werde in Vohren eine weiträumige Umleitung über die K 18 Richtung Sassenberg, dann über die B 475 nach Warendorf eingerichtet.

Zu befürchten sei nunmehr, dass sich Schleichverkehre andere Wege suchten, und da sei (neben dem Tatenhausener Weg) auch die Mielestraße potenziell gefährdet. Zwar sei geplant, an der Kreuzung in Vohren das Linksabbiegen zu verbieten. Zudem werde Lkw-Verkehr zumindest für die Bauzeit, möglicherweise aber auch dauerhaft, verboten. Aber ortskundige Pkw-Fahrer würden möglicherweise verführt, bereits vorher (zum Beispiel ab Beelen) den Wirtschaftsweg als Ausweichstrecke zu nutzen.

Die Frage, ob der sanierungsbedürftige Wirtschaftsweg vor oder nach der zusätzlichen Belastung durch den Ausweichverkehr ausgebessert werden soll, wird unterschiedlich beurteilt. Im Interesse der Verkehrssicherheit wäre die vorherige Ausbesserung empfehlenswert, so Dr. Thormann.

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