Milter Ideen für Beetgestaltung gefragt
Bild: Kleigrewe
Auf viele Vorschläge zur Neugestaltung des Beets vor dem Gasthof Biedendieck hoffen Christa Pigulla vom Arbeitskreis Umwelt und Verkehr sowie Heimatvereinsvorsitzender Dietmar Knorr. Für das Beet soll auch eine feste Patenschaft vergeben werden. Das komplette Gutachten zum Zustand der Linden kann im Internet unter www.arbeitskeis-milte.de eingesehen werden.
Bild: Kleigrewe

Eine der drei unter Denkmalschutz stehenden, rund 150 bis 200 Jahre alten Linden musste im vergangenen Jahr sofort gefällt werden, bei den zwei verbliebenen wurden die Kronen gekappt. In welchem Zustand sie sich befinden, ist in einem Gutachten untersucht worden, das die Stadt in Auftrag gegeben hat.

Ergebnis: Die östliche Linde wird für die nächsten fünf Jahre als bruch- und standsicher eingestuft und kann in den nächsten Vegetationsperioden eine Sekundärkrone entwickeln. Dies setzt jedoch eine jährliche intensive und besonders fachgerechte Pflege voraus. Zudem muss alle sechs bis acht Jahre eine komplette Einkürzung vorgenommen werden. Die westliche Linde wird ebenfalls für die nächsten fünf Jahre als bruchsicher eingestuft und kann ebenso eine Sekundärkrone tragen. Aufgrund von Fäulnis kann aber der Stammfuß nicht dauerhaft als standsicher eingestuft werden. Für einen begrenzten Zeitraum könnte mit Stahlseilen und Bodenankern für Standfestigkeit gesorgt werden.

Was soll nun geschehen? Die Arbeitsgruppe Umwelt und Verkehr des Arbeitskreises Milter Bürger und der Heimatverein sind sich einig, dass eine umfangreiche Neugestaltung des Beets erforderlich ist, damit es auch künftig ein Blickfang im Ortskern bleibt. Außerdem sollte überlegt werden, wie die beiden Kreuze integriert werden könnten und was gegen den „Schilderwald“ an dieser Stelle unternommen werden kann.

Mit den ersten Arbeiten könnte laut Baubetriebshof frühestens im Oktober begonnen werden. Die endgültige Gestaltung wäre dann im Frühjahr 2015 möglich, weil die nicht unerheblichen Kosten erst in den Haushalt der Stadt eingestellt werden müssen.

„Was passieren soll, sollen alle Milter mitentscheiden“, betont Christa Pigulla von der Arbeitsgruppe und ruft die Bürger dazu auf, ihre Ideen mitzuteilen. Das kann persönlich bei den monatlichen Sitzungen der Arbeitsgruppe geschehen oder per E-Mail unter ideen@arbeitskreis-milte.de. Zu gegebener Zeit sollen die Vorschläge dann öffentlich präsentiert werden und es kann darüber abgestimmt werden.

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