Mit Coldplay für den guten Zweck
Bild: Poschmann
Ein Benefizkonzert zugunsten der Aktion Kleiner Prinz gab der Popchor Nolimit unter der Leitung von Andreas Warschkow.
Bild: Poschmann

Eingeladen waren auch die betroffenen Flüchtlinge, die das Angebot gern annahmen und auch ihre Kinder mit ins Theater brachten. Zwar konnten nicht alle den gesprochenen Worten folgen, doch die Botschaft durch die Musik kam bei ihnen bestens an.

Um dieses Ereignis überhaupt in dieser Form auf die Beine zu stellen, hatte der Popchor unter der Leitung von Andreas Warschkow eng mit dem Deutschen Roten Kreuz, verantwortlich für die Flüchtlingsbetreuung und -hilfe in Warendorf, und der „Aktion Kleiner Prinz“ zusammengarbeitet. Der Erlös kommt der Kinderhilfsorganisation zugute, die mit dem Geld die Flüchtlingshilfe unterstützen will. Klaus Chmiel, Vizevorsitzender der Aktion Kleiner Prinz, stellte die Kinderhilfsorganisation mit ihren 180 ehrenamtlichen Mitarbeitern im Vorfeld kurz dem Publikum vor. „Unsere Motivation ist die Dankbarkeit der Kinder, aber auch der große Anklang, den wir bei der Bevölkerung finden.“

Musikalisch hatte der Chor so einiges auf der Pfanne. Von Elton John über Robbie Williams bis hin zu Coldplay und „Simon and Garfunkel“ reichte die Bandbreite. Besondere Höhepunkte des Abends waren die Soloeinlagen von Monika Mulder, Dani Rühlemann, Burkhard Weiß, Anna Schlotmann, Stefan Braunsmann und Inga Weiler. Am Klavier glänzte zudem Arno Mejauschek.

Der Chor wollte mit seinem Auftritt ein besonders Zeichen für Freiheit, Frieden, Demokratie und Humanität setzen. Darüber hinaus haben die rund 60 Sänger dem Publilkum ein wunderbares Konzerterlebnis geliefert, das noch lange nachklingen wird.

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