Mit Theaterprojekt Perspektive schaffen
Bild: Poschmann
Im Rahmen des Projektes „JobAct to connect“ haben sich 18 Teilnehmer aus Warendorf und der näheren Umgebung neue berufliche Perspektiven erarbeitet. Dabei ist ein Theaterstück entstanden, das am Mittwoch Premiere feierte.
Bild: Poschmann

Während der vergangenen sechs Monate ist dabei das Theaterstück „Zersaugt – Wahrheit oder Illusion?“ entstanden, das jetzt in der Gewerbehalle der Firma Scheffer an der Splieterstraße ihre Premiere gefeiert hat. Als Kooperationspartner wurden das Kolpingbildungswerk und das Jobcenter im Kreis Warendorf gewonnen. Insgesamt standen 18 Projektteilnehmer auf den Bühnenbrettern.

Landrat Dr. Olaf Gericke zeigte sich am Premierenabend, zu dem rund 120 Zuschauer gekommen waren, begeistert von dem Projekt, das in zwei Phasen aufgeteilt ist. Im ersten Teil erarbeiteten die Teilnehmer zum einen das Theaterstück. Die Theaterarbeit bestand dabei nicht nur im Proben von Text und der jeweiligen Rolle. Auch das Bühnenbild und die Aufführung an sich wurden von der Gruppe gestaltet und organisiert. Parallel dazu wurde die Gruppe sozialpädagogisch begleitet und bei der Suche nach passenden Praktikums-, Arbeits- oder Ausbildungsstellen unterstützt. Die Teilnehmer schrieben Bewerbungen und nahmen Vorstellungsgespräche wahr. Im zweiten Teil des Projekts stehen dann Praxiseinsätze in Betrieben auf dem Programm, in denen sich die Projektteilnehmer dem Arbeitsmarkt empfehlen.

Die Projektfabrik hat für ihr Konzept im Jahr 2006 den Bundesförderpreis „Jugend in Arbeit“ erhalten. Die Schirmherrschaft dafür hat die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, übernommen.

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