Mit flotten Mofas auf der Rennstrecke
Bild: Baumjohann
Los geht’s: Bei brütender Hitze gingen die 13 Teams mit ihren Rennmaschinen auf den 450 Meter langen Rundkurs.                      
Bild: Baumjohann

13 Mannschaften waren am Sonntag beim „Hoetmarer Racing Day“ am Start. Viele Vorschriften gab es für sie nicht, um bei den Renntagen an den Start gehen zu dürfen. Einige aber mussten schon eingehalten werden. Die wichtigste: Maximal 50 Kubikzentimeter darf der Motor haben, der die Rennmaschine zu Höchstleistungen treiben soll. Keine Frage, da ist Schrauberkönnen gefragt. Schließlich bringen die Mofas bis zu 70 Stundenkilometer auf die abgemähte Wiese.

Die Höchstgeschwindigkeit allerdings ist eher nebensächlich. Vielmehr kommt es auf das Können des Fahrers, seine Kraft, Koordination und Ausdauer an. Viele enge Kurven prägen die 450 Meter lange Rennstrecke. Gut nur, dass sich die Fahrer während des 2,4 Stunden langen Rennens abwechseln können: Bis zu vier Fahrer darf jedes Team stellen. Die Leistungen der Piloten auf dem Rundkurs animierten die Besucher des Renntags am Sonntag immer wieder zu Applaus. Von schattigen Plätzen aus genossen sie das Spektakel auf der Rennstrecke und feuerten die Teams an.

Gut möglich übrigens, dass von den Anfeuerungsrufen nichts bis zu den Piloten durchdrang, sorgten doch die 13 Rennmaschinen für eine ordentliche Geräuschkulisse rund um die Rennstrecke.

Nach den 2,4 Stunden hatte übrigens der Vorjahressieger, die Mannschaft „Pott’s Blitz“ aus Herzebrock, mit 136 absolvierten Runden wieder das Rad vorne und sicherte sich den Sieg und 30 Liter Bier. Platz zwei und drei blieben in Hoetmar: Mit 121 absolvierte Runden setzte sich die Mannschaft „Die Überspritzer“, knapp vor dem Team „Power from the Bauer“ (118 Runden) durch. Insgesamt waren beim Mofarennen der KLJB sechs Hoetmarer Teams im Starterfeld.

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