Möhnen schunkeln mit dem „Ersten Burger“
Bild: Studio Kaup
Die Mohnen verkleideten Bürgermeister Axel Linke  als „Ersten Burger“.
Bild: Studio Kaup

 „Ein Streetfood-Festival ist nicht verkehrt, drum hat’s uns Axel Linke nicht verwehrt“, sagte Brigitte „Burgi“ Bröggelhoff in ihrer Möhnenrede. Auch auf den Streit ums Mr. Ed’s kam sie zu sprechen. Für die geliebte Kneipe könne doch auch auf der Emsinsel Platz gefunden werden.

Wegen der Wettervorhersage, die Sturm und Regen angekündigt hatte, war das Bühnenprogramm ins HoT verlegt worden. Dort führte Ralf Sawukaytis vom Bürgerausschuss Warendorfer Karneval durchs Programm.

Das wurde von den Kleinsten eröffnet: Die Bambinos verbreiteten mit pinken Federn auf dem Kopf beste Stimmung mit ihrem Tanz zum Thema Fliegen sowie ihren fröhlichen, schnellen Beats. Von den etwa 30 Hüpfern tanzte eine Vierer-Abordnung einen Gardetanz. Die Sechs- bis Zehnjährigen schlugen Rad, machten Spagat und tanzten ausdauernd. Die Ältesten, die Flöckchen, zeigten ebenfalls einen Gardetanz mit zahlreichen Variationen. Und auch eine Gruppe aus dem HoT tanzte. Donnernder Applaus belohnte die Darbietungen der Tänzerinnen.

Gute Stimmung verbreitete Hofsänger Frank Hülsbusch. Zusammen mit den Möhnen legte er eine Show aufs Parkett, bei der er versprach und verlangte: „Schenk mir dein ganzes Herz, ich schenk dir meins“. Nicht nur im Chor mit dem Hofsänger oder auch beim Tanz zur Musik von DJ Jens Schembecker erwiesen sich die Möhnen an Weiberfastnacht als Stimmungsgaranten. Mit dem „Ersten Burger“ schunkelten sie und führten eine Polonaise durch den Raum an. Hin und wieder wurde mehr oder weniger diskret eine Runde bunter Gläschen gereicht, was die Ausgelassenheit gerüchteweise befördert.

Und während aus den Boxen „Kölsche Jung“ dröhnte, ertönte plötzlich Blasmusik, und dutzende Karnevalisten fluteten das HoT: Prinz Tönnie I. kam mit Gefolge. Und meinte schmunzelnd: „Ich habe Recht behalten – hier drinnen ist es trocken.“

Weitere Berichte und Bilder zur Tournee des Prinzen am Weiberfastnachtstag finden Sie in der Warendorfer Ausgabe der „Glocke“ vom 24. Februar.

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