Mordlustiges Warten auf den Tod
Bild: Poschmann
Der Literaturkursus des Laurentianums hat jetzt eine Kriminalkomödie aufgeführt. In den Rollen waren unter anderem Helena Otto-Erley als Diana Fairbanks, Ayleen Düpjan als Deborah Brand und Ester Schlautmann als Lady Blow (v. l.) zu sehen.
Bild: Poschmann

 Die Kriminalkomödie stammt aus der Feder des Göttinger Gymnasiallehrers Jürgen Stenzel, die Leitung hatte Willi Thüß inne. Die musikalische Gestaltung übernahmen Daniel Werner und Christine Mackel.

Deutliche Anklänge an die legendären Krimis „Das indische Tuch“ oder „Der Hexer“ von Edgar Wallace waren immer wieder präsent. Aus dem Tuch wurde in dem Bühnestück allerdings ein Schal, und aus dem Leichenfundort an der Themse (Der Hexer) die Hügellandschaft „Dartmoor“ in der Grafschaft Devon. Ebenfalls nicht fehlen durfte da natürlich der legendäre Inspektor Higgins. Mit großer Spielfreude und viel Schwung setzten die Schüler die Kriminalkomödie ausgezeichnet um.

Dass hin und wieder einige Darsteller bei ihrem Text ein wenig ins Stolpern kamen, war da nicht weiter schlimm, sondern machte die Komödie sogar noch ein bisschen amüsanter. Recht mordlustig ging es in „Tote Mücke werfen keine Schatten“ zu. Zwangsläufig reduzierte sich schon dadurch die Zahl der Erben, und das wiederum stellte Scotland Yard vor einen schwierig zu lösenden Fall. Insbesondere deshalb, weil natürlich auch ein Gärtner zur Geschichte gehörte.

Eine schaurig-schöne Komödie mit allerfeinstem schwarzen Humor.

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