Nach 34 Jahren schließt „Bella Italia“
Bild: Edelkötter
Haben zum letzten Mal ihre Gäste im "Bella Italia" bedient: (v. l.) Francesco und Enzo Samá sowie Elvira, Rosa, Rosetta, Josephine, Pina und Salvatore Pisanelli.
Bild: Edelkötter

Mit dem „Bella Italia“ ist allerdings ein gastronomisches Angebot mit langer Tradition in zentralster Lage aus dem Stadtbild verschwunden. 1984 hatten die aus Kalabrien stammenden Familien von Salvatore Pisanelli und Samá Vincenco das Restaurant eröffnet, nachdem sie zuvor bereits eine Pizzeria in Münster betrieben hatten. 1991 ist dann als zweite Lokalität die „Villa Serena“ in der Tönneburg hinzugekommen, die 23 Jahre lang Liebhaber der italienischen Küche in den Warendorfer Norden gelockt hat, bevor sie geschlossen wurde. In unmittelbarer Nähe zur Tönneburg, in der Nachbarschaft zum Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) und der Deula, zeigt die Familie Pisanelli auch heute noch mit dem 2012 eröffneten Hotel „Il Cavallino“ (Franco Pisanelli) Präsenz.

urück ins Stadtzentrum: Am Markt bieten Antonio Pisanelli und sein Team nach wie vor Spezialitäten aus der italienischen Küche an. Erweitert worden ist das Angebot kürzlich durch die Einrichtung eines Eis-Cafés im Haus Düwel. Voran gehen auch die Renovierungsarbeiten im ehemaligen Haus Schütte am Markt, das ebenfalls der Familie Pisanelli gehört.

Raus aus einem Pachtvertrag, hin zu Eigentum: Das ist das Motiv für Salvatore Pisanelli zur Kündigung des Mietvertrags für das „Bella Italia“ gewesen. Das vor rund einem Jahr eröffnete „Hotel Sophia“ mit dem angegliederten „Ristorante da Panto“ – verantwortlich für das Gebäudeensemble im ehemaligen Einrichtungshaus Klemann zeichnet Salvatore Pisanellis Sohn Francesco („Panto“) – ist Familieneigentum. 15 schmucke Hotelzimmer stehen für Gäste zur Verfügung; 15 weitere werden zurzeit hergerichtet.

ie 34 Jahre „Bella Italia“ möchte Salvatore Pisanelli nicht missen. „Wir haben viel erlebt, und viele unserer langjährigen Gäste sind unsere Freunde geworden“, freut sich der Gastronom und hofft, alle Stammgäste und neue Freunde der italienischen Küche fortan im „Ristorante da Panto“ an der Brinkstraße begrüßen zu dürfen. „Vom ‚Bella Italia‘ bis hierher sind es nur 350 Meter. Und die Pizza schmeckt genau so gut“, verspricht Pisanelli.

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