Narrenzepter „Jopp“ schläft im Tresor
Symbol der närrischen Macht in Schließfach verbannt: (v. l.) Hofmarschall Andreas Althaus, Prinzessin Daggi I. (Kaldewey), Bürgermeister Axel Linke, KG-Präsident Uli Fastermann und Birgit Ottjes (Sparkasse) haben den „Jopp“ schlafengelegt. Prinz Gregor I. konnte aufgrund eines grippalen Infekts nicht an dem Termin teilnehmen.

Prinzessin Daggi I. und Prinz Gregor I. (Kaldewey) haben ihre Kostüme nun abgestreift. Auch von ihrem „Jopp“ mussten sie Abschied nehmen. Das Narrenzepter wurde am wahrscheinlich sichersten Ort der Stiftsstadt schlafen gelegt: in einem Schließfach des Tresorraums der Sparkassen-Filiale am Stiftsmarkt. Dort wird er nun für 254 Tage verweilen, wie Silber-Blau-Sitzungspräsident Achim Hensdiek ausgerechnet hat. Zum Schlafenlegen des „Jopp“ war auch Warendorfs Bürgermeister Axel Linke erschienen, der seine Verbundenheit mit dem Freckenhorster Karneval betonte und nicht mit Lob für die Narren geizte: „Ich werdet jedes Jahr ein bisschen besser“, so Linke, der die Entscheidung, ein Prinzenpaar zu proklamieren, als „tolles Signal“ wertete.

Schöne Nachricht für die Freckenhorster Narren: Die Karnevalsgesellschaft Silber-Blau ist jetzt offiziell Mitglied im Bund Deutscher Karneval wie auch im Bund Westfälischer Karneval. Das wurde  am Rande des letzten Sessionstermins 2017, dem Schlafenlegen des Narrenzepters „Jopp“, mitgeteilt.

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