Neubau an Wilhelmstraße schließt Lücke
Bild: Wild
Ein Nebau mit 560 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche entsteht an der Ecke Wilhelmstraße/Rüenschlüppe in Warendorf.
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Denn auf dem Grundstück stand früher eine Werkstatthalle, die inzwischen abgerissen wurde. Es war unter anderem zeitweise als Erweiterungsfläche des Theater am Wall zur Realisierung eines Kulturzentrums inklusive Veranstaltungshalle im Gespräch, aber auch als letzte Möglichkeit, altstadtnah eine größere Parkplatzfläche, vielleicht sogar als mehrgeschossiges Parkdeck, auszuweisen. Die Mehrheit des Rates entschied sich im Jahr 2010 anders. Das Gelände wurde an einen Warendorfer Privatinvestor verkauft, der andere Pläne verfolgte.

In einem ersten Bauabschnitt wollte er das markante ehemalige „Trockel“-Haus zu Wohnzwecken umbauen und dort hochwertige Wohnungen schaffen. In einem zweiten Abschnitt sollte an der Ecke Wilhelmstraße / Rüenschlüppe ein neues Wohn- und Bürohaus gebaut werden. Nachdem Teil eins des Projekts umgesetzt war, passierte lange Zeit nichts. Inzwischen hat der Ursprungsinvestor die Bauherrenschaft an die Warendorfer Immobilienfirma GFI abgegeben.

Nach Plänen des Architekten Peter W. Lippert entstehen an der Adresse Wilhelmstraße 15 nach Auskunft von Roland Füchtenhans (GFI) eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss von rund 210 Quadratmetern sowie fünf Wohneinheiten im Ober- und Staffelgeschoss (von 43 bis 95 Quadratmeter). Von den insgesamt sechs Einheiten sei nur noch eine Wohnung im Obergeschoss verfügbar, alle anderen hätten bereits Käufer gefunden, berichtet Füchtenhans. Insgesamt entstehen rund 560 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche. Die Wohnungen werden barrierefrei (mit Aufzug) sein. Die Fertigstellung ist für den August 2015 terminiert.

Näheres über die lange Geschichte der Vorplanung lesen Sie in der Warendorfer Ausgabe der „Glocke“ vom 27. August.

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