Neue Schilder warnen vor Gefahren
Bild: Baumjohann
„Sicher rüber“ lautet das Motto einer Aufklärungskampagne: (v. l.) Manfred Ransmann, Dr. Olaf Gericke, Guido Göldner und Peter Vaupel präsentieren das zugehörige Warnschild.
Bild: Baumjohann

„Von 2013 bis heute waren es zehn Unfälle mit 13 Verletzten und einem Toten“, berichtete Landrat Dr. Olaf Gericke: „Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit reicht aus, dann ist es passiert.“ Bis 2025 sollen die nicht gesicherten Bahnübergänge Schritt für Schritt verschwinden. Aber auch bis dahin wollen Städte und Gemeinden, Kreis, Landesbetrieb Straßen, Bahn und Polizei gemeinsam mehr Sicherheit an den Bahnübergängen schaffen. Zehn großformatige Schilder sollen zukünftig an exponierten Stellen auf die Bahnübergänge hinweisen; weitere kleinere Schilder werden in der Nähe der Übergänge installiert. Möglich macht das die Zusammenarbeit zwischen dem Landesbetrieb Straßen und Kreis Warendorf: Das Schild ist eine Eigenentwicklung der Kreisverwaltung, der Landesbetrieb übernimmt die Kosten. Man wolle den Bürgern signalisieren „Seid vorsichtig“, verdeutlichte Dr. Gericke das gemeinsame Ansinnen aller Beteiligten. Ebenfalls gemeinsames Ziel sei es, die ungesicherten Bahnübergänge zu beseitigen und alles zu tun, um Unfälle zu vermeiden. Dabei engagiert sich auch die Bundespolizei, wie Peter Vaupel erklärte. Der Leiter der Inspektion Münster hatte zum Pressetermin ein Autowrack mitgebracht, das bei Informationsveranstaltungen zum Einsatz kommt und zeigt, welche Folgen eine Kollision zwischen Auto und Zug haben kann.

„Die Schließung von Bahnübergängen dient vor allem der Sicherheit“, betont Guido Göldner (DB Netz AG). Mit den Schließungen und Sicherungen schaffe man aber auch die Voraussetzungen dafür, im Zugverkehr zukünftig einen Halbstundentakt zwischen Münster und Warendorf anbieten zu können.

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