Neuer Schwung für Windenergie-Ausbau?
Bild: Rita Kleigrewe
Zahlreiche Windkraftanlagen stehen bereits in den Konzentrationszonen auf Warendorfer Stadtgebiet.
Bild: Rita Kleigrewe

 „Zunächst einmal noch gar nichts“, sagt Stadtbaudirektor Oliver Knaup und verweist auf die Rechtslage: Im Rahmen des Regionalplans der Bezirksregierung seien so genannte Eignungsbereiche für die Nutzung von Windenergie festgelegt worden. Innerhalb der Eignungsbereiche gebe es Konzentrationszonen, in denen die Windräder errichtet werden. Insgesamt befänden sich fünf solcher Zonen auf dem Stadtgebiet von Warendorf. Alle Konzentrationszonen lägen im südlichen Stadtgebiet von Warendorf, in Vohren sowie in den Bauerschaften rund um Freckenhorst und Hoetmar.

Fast alle Standorte bereits belegt

Bis auf zwei Ausnahmen seien sämtliche Standorte für Windräder bereits belegt – eine Ausweitung könne nur mit Zustimmung der Bezirksregierung in Münster erfolgen. In der Konzentrationszone im Grenzbereich Warendorf-Ennigerloh würden in Kürze noch zwei Räder errichtet, für die die Baugenehmigungen erteilt worden seien. Anträge für den Bau weiterer Windkraftanlagen lägen der Stadtverwaltung zurzeit nicht vor.

Minister-Erlass bringt Bewegung

Wieviele Windräder sich auf Warendorfer Gebiet drehen, vermochten Mitarbeiter der Stadtverwaltung gestern nicht genau zu beziffern. Knaup geht davon aus, dass in die Windkraftdebatte wieder Bewegung kommen wird. Den angekündigten Erlass von Umweltminister Remmel möchte der Baudirektor der Stadt Warendorf aber zunächst abwarten, um über mögliche Ausweitungen und Entwicklungen in Warendorf konkrete Aussagen treffen zu können.

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