Neues Baugebiet am alten Friedhof
Zwischen dem Baugebiet Heckenweg und dem alten Friedhof liegt das geplante neue Wohnquartier mitten in Freckenhorst. Auf dem 9200 Quadratmeter großen Gelände können bis zu elf Einzel- und Doppelhäuser entstehen. Erschlossen werden soll es über die Industriestraße.

Rund elf Einzel- und Doppelhäuser sollen auf dem 9200 Quadratmeter großen Gelände zwischen dem Wohngebiet Heckenweg und dem alten Friedhof entstehen. Weil die derzeit hauptsächlich als Wiese und Weide genutzte Fläche nicht mehr – wie früher geplant – zur Friedhofserweiterung benötigt wird, hatte sich der Eigentümer zu einer Bebauung entschlossen.

Der Bebauungsplan sieht eine 110 Meter lange Erschließungsstraße mit Wendeplatz vor, um die sich die Häuser mit maximal jeweils zwei beziehungsweise vier Wohneinheiten gruppieren. Diese Häuser sollen in optisch ein- und zweigeschossiger Bauweise errichtet werden. Zum südlich gelegenen Friedhof ist auf den angrenzenden Grundstücken ein drei Meter breiter Grünstreifen als Abschirmung vorgesehen. Zusätzlich zu den Stellplätzen auf den privaten Grundstücken sollen 13 Stellplätze für Besucher im öffentlichen Verkehrsraum geschaffen werden. Dies soll sicherstellen, dass durch das neue Baugebiet keine weiteren Verkehrsflächen in der Industriestraße belegt werden.

 Über eben diese Industriestraße soll nämlich die Erschließung des neuen Quartiers erfolgen. Als Sammelstraße mit unterschiedlich angelagerten Nutzungen sei die Industriestraße am besten geeignet, um den zusätzlichen Verkehr aufzunehmen, erläuterte Baudirektor Oliver Knaup. Demgegenüber sollte der Heckenweg, der ebenfalls für die Erschließung im Gespräch war, als Wohnstraße in einem in sich geschlossenen Quartier nicht zusätzlich belastet werden. Auch würde eine Erschließung über den Heckenweg ein erhöhtes Verkehrsaufkommen durch längere Wegstrecken bedeuten.

 Er halte es für sinnvoll, vor einer Entscheidung zunächst die Ergebnisse der jüngsten Verkehrszählungen auf der Industriestraße abwarten, erklärte Peter Marberg (SPD) und beantragte, die Abstimmung zu vertagen. Das wurde von der Mehrheit des Ausschusses abgelehnt, die sich für die Auslegung des Bebauungsplanentwurfs mit der Erschließung über die Industriestraße und mit einer zusätzlichen Fuß- / Radwegverbindung zwischen Heckenweg und der Wohnstraße des neuen Baugebiets aussprach.

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