Neujahrsempfang: Absage an Populismus
Bild: Gabi Wild
Fast 400 Gäste waren am Samstag zum Neujahrsempfang der Stadt Warendorf im Theater am Wall gekommen. Bürgermeister Axel Linke und seine Ehefrau Claudia (l.)  begrüßten dabei auch  Karnevalisten, darunter (v.l.) „Annemarie“ Christin Wowerus, Prinz Tönnie „von Architektur und Handball pur“ (Dirk Tönnies) und dessen Partnerin Linda Weissink.
Bild: Gabi Wild

Den Auftakt machte die Tanzformation „Nova Beatz“ des Tanzsportclubs (TSC) Warendorf unter Leitung von Trainer Marcel Nevolani. Der amtierende Deutsche Hip-Hop-Meister zeigte die atemberaubende Choreografie, mit der die junge Truppe im Jahr 2017 den Titel errungen hatte.

Quicklebendig ging es auch auf der Bühne zu, als die Einradfahrerinnen des SC Müssingen ihre Einstudierung zeigten. Ob die Fortgeschrittenengruppe unter den Trainerinnen Anne Weißen und Nadine Merten oder die Leistungsgruppe mit mehreren Titelträgerinnen von nationalen und internationalen Meisterschaften, trainiert von Alexandra Sandmann, Eva Hufelschulte und Erich Merz – beide beeindruckten mit präzise und konzentriert gefahrenen Choreografien.

Musikalisch schließlich setzte die Jazz-Formation „Blue Blizzard“ der Kreismusikschule unter Leitung von Ansgar Elsner einen Schlusspunkt unter das mit jugendlichem Charme vorgetragene Programm, ehe sich die Gäste auf der Bühne und im Foyer des TaW auf ein Gläschen Sekt und zu angeregten Gesprächen trafen.

In seiner Rede ließ Linke die Ereignisse des Jahres Revue passieren. Ein klares Bekenntnis zur B 64n in der geplanten dreispurigen, kreuzungsfreien Dimension und der Appell, kommende kommunalpolitische Diskussionen fair und sachlich und ohne populistische Stimmungsmache zu führen – das waren zwei zentrale politische Botschaften der Rede. Zudem machte er klar, dass Rassismus und Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft keinen Platz haben dürften.

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