Nikolause treffen sich in Köln
Bild: Baumjohann
Die Nikolause aus Freckenhorst stellten die größte Delegation beim ersten bundesweiten Nikolaustreffen in Köln
Bild: Baumjohann

Der nämlich spendete beim ersten bundesweiten Nikolaus-Treffen, das am vergangenen Wochenende in Köln stattfand, den Segen bei der offiziellen Aussendungsfeier. Eine Feier, die musikalisch übrigens von vier Musikern des Berittenen Fanfarenzugs Freckenhorst begleitet worden war.

Ohnehin stellte das Nikolaus-Collegium der Stiftsstadt Freckenhorst die zahlenmäßig größte Delegation bei der Premiere des bundesweiten Nikolaus-Treffens im katholischen Jugendzentrum „Crux“ in Köln. Bei diesem Treffen ging es vor allem um die Geschichte des heiligen Nikolaus und den Austausch unter den verschiedenen Nikolaus-Initiativen. „Wir wollen natürlich auch mal gucken, welche Perspektive der Nikolaus in unserer heutigen Zeit hat“, betonte der Initiator des Treffens, Kölns Jugendseelsorger Dr. Dominik Meiering, in seinen Begrüßungsworten.

„Wie sollen wir eine Gesellschaft aufbauen, wenn wir das Teilen und Schenken nicht mehr als grundlegende Dinge in unserer Gesellschaft markieren?“ Gerade im Teilen und Schenken liege die gesellschaftliche Bedeutung des Nikolaus-Besuchs bei den Kindern, zeigte sich Dr. Dominik Meyering überzeugt. Eine Botschaft, der der Kölner Jugendseelsorger auch mit der Initiative „Nikolaus, komm in unser Haus“ noch mehr Gehör verschaffen will.

„Wir haben ganz viel Lob für unser Nikolaus-Brauchtum in Freckenhorst bekommen“, freute sich der Primas des Nikolaus Collegiums, Bernhard Schulze Wartenhorst, über eine gelungene Fahrt nach Köln und anregende Gespräche. Fast 40 Nikolause und Ruprechte hatten sich aus Freckenhorst zum ersten bundesweiten Nikolaus-Treffen auf den Weg in die Domstadt gemacht. Für die Gruppe hatte Dr. Dominik Meiering am Ende des Tages noch einen ganz besonderen Programmpunkt organisiert: Wer wollte, konnte mit dem Bauaufzug auf das Gewölbe des Kölner Doms fahren und von dort aus luftiger Höhe einen Blick über die nächtlichen Dächer der Domstadt werfen. Einen Blick, den die Freckenhorster Nikolause und Ruprechte wohl ebenso wenig vergessen werden wie die glänzenden Kinderaugen bei den Besuchen am Nikolaus-Abend in der Stiftsstadt.

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