Prinz Peter erobert Warendorfs Rathaus
Bild: Studio Kaup
Prinz Peter II. (Böhm) "mit Energie aus der Müssinger Wachkompanie" hat den Schlüssel fürs Warendorfer Rathaus erobert.
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Selbst eine vom Bürgermeister vorgetäuschte Kernschmelze im Allerheiligsten der Stadtpolitik mit atomarer Versuchtung des ganzen Gebäudes konnte Prinz Peter II. nicht bremsen. Weder ein Bauzaun vor der Rathaustreppe noch eine mannshohe Mauer vermochten den „Dämminator“ aufzuhalten, zumal da die Prinzengarde diesmal erheblich verstärkt wurde. So eskortierten die als Sicherheitskräfte mit „Knopf im Ohr“ ausgestatteten Ehrensenatoren der WaKaGe das Narrenoberhaupt gen Rathaus. Zusätzlich hatte sich der Prinz die Unterstützung des Spielmannszugs Müssingen sowie der Wachkompanie der St.-Georg-Bruderschaft gesichert, die selbstverständlich ihre Kanone mit zumindest akustischer Durchschlagskraft mitgebracht hatte. Nicht zuletzt war erstmals die Kapelle „Ramba Zamba“ aus Sassenberg bei der Rathauserstürmung mit von der Partie.

Auf der Marktplatzbühne gab es ein Programm mit Gesang (WaKaGe-Hofsänger Frank Hülsbusch) und Tanz (WaKage-Hüpfer und -Flöckchen). Den Peterbrunnenorden erhielt Musiker Klaus Hoffmann, und beim Kostümwettbewerb des Bürgerausschusses gingen die drei Geldpreise an „Germanys next Top-Moppels“ (1.), die Piratinnen (2.) und die Leichtmatrosen vom Traumschiff (3.).

Nach dem Verlesen der Regierungserklärung des Prinzen ging die Party richtig los. Während bei gutem Wetter auf dem Marktplatz weitergefeiert wurde, begab sich die WaKaGe zur Serenade ins Kolpinghaus.

Ausführliche Berichte in der Rosenmontagsausgabe der Warendorfer Lokalausgabe der „Glocke“.

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