Prügelei unter jungen Männern aufgeklärt
Bild: dpa
Es flogen nicht nur Fäuste bei der Auseinandersetzung rivalisierender junger Männer am 11. März in Warendorf. Nach Angabe  beteiligter soll auch eine Schusswaffe zum Einsatz gekommen sein, teilte die Polizei nach Abschluss der Ermittlungen am Montag mit. 
Bild: dpa

Demnach trafen an jenem Freitagabend zwei Gruppen aufeinander, um eine angebliche Beleidigung gegenüber einer Familie eines 18-jährigen Hoetmarers zu „klären“. Dieser hatte zur Verstärkung drei Bekannte zwischen 16 und 22 Jahren aus Hoetmar mitgebracht. Zu viert begaben sie sich auf zwei Rollern zum Krankenhaus.

Dort hielt sich ein 15-jähriger Freckenhorster mit vier Personen im Alter von 15 bis 19 Jahren auf. Es kam zu einem Schlagabtausch, in deren Verlauf die Hoetmarer Gruppe mindestens eine nicht scharfe Waffe zog und mehrmals schoss. Mitglieder der anderen Gruppe mussten sich auf den Boden legen, die Angreifer prügelten auf sie ein. Bevor die Polizei eintraf, brausten die Hoetmarer mit den Motorrollern davon.

Ein 19-Jähriger nahm mit seinem Auto die Verfolgung der bewaffneten Angreifern auf. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem Auto und einem der Motorroller. Ein 16- und ein 22-Jähriger kamen zu Fall und verletzten sich leicht. Während der Verfolgung kam es zu Sachbeschädigungen an der Josef-Winkler-Straße. Mehrere Beteiligte erlitten bei der körperlichen Auseinandersetzung leichte Verletzungen, die ambulant behandelt wurden.

Trotz mehrerer Durchsuchungen fand die Polizei die eingesetzten Waffen nicht auf. Zu dem Verbleib schweigen sich die Verdächtigen aus.

SOCIAL BOOKMARKS