Raketen und Böller in Altstadt verboten
Bild: Edelkötter
Auf dem historischen Marktplatz ist das gut sichtbare Karree aus vier Bannern aufgestellt worden, das auf das Abbrennverbot von Silvesterfeuerwerk in der Altstadt hinweist.
Bild: Edelkötter

Nach Paragraf 23 Absatz eins der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern weiterhin verboten. Das Verbot gilt im Besonderen für die Warendorfer Altstadt mit dem historischen Marktplatz und seinen Fachwerkhäusern sowie den angrenzenden Straßen und Gassen. Der genannte Bereich ist von dieser gesetzlichen Regelung erfasst, da dort überall eine jahrhundertealte Bausubstanz vorhanden ist.

Gleichzeitig gilt das Abbrennverbot aber auch für die anderen in der Verordnung genannten Gebäude wie Kirchen, Krankenhäuser und Altenheime.

Damit Bürger und Gäste zum Jahreswechsel rechtzeitig informiert werden, hat die Stadt Warendorf auch in diesem Jahr wieder in den Warendorfer Gaststätten und Cafés entsprechende Plakate mit der Bitte, diese dort gut sichtbar aufzuhängen, verteilt. Außerdem wurden – zeitnah zum Jahreswechsel – an den Eingängen zur Innenstadt und in der Fußgängerzone Hinweisschilder aufgehängt. Auf dem historischen Marktplatz ist zudem das gut sichtbare Karree aus vier Bannern aufgestellt worden, das ebenfalls vor und für die Silvesternacht deutlich die entsprechenden Hinweise enthält. „Nach den positiven Erfahrungen beim vergangenen Jahreswechsel hat sich die Stadt Warendorf erneut dazu entschieden, diesen Weg und die begonnenen Maßnahmen fortzuführen“, sagt Holger Niemeyer, Sachgebietsleiter Sicherheit und Ordnung der Stadt Warendorf. „Zum einen wollen wir hiermit wieder möglichst viele Menschen im Vorfeld erreichen. Zum anderen soll aber auch dem bestehenden gesetzlichen Verbot damit Nachdruck verliehen werden. Außerdem hoffen wir auf ein ähnlich positives Verhalten wie im vergangenen Jahr.“ Wer sich nicht an das Verbot hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die die Ahndung mit einem Bußgeld zur Folge hat.

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