Rasenfläche soll zur Hundewiese werden
Foto: Kleigrewe
Auf der großen Rasenfläche am Wiebusch würden Wiebke und Martin Zäh ihre Akita-Hündin Nala gern frei laufen lassen. Sie haben angeregt, das Areal einzuzäunen und als Hundewiese zu nutzen.
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Eine eingezäunte Freifläche, auf der Hunde ohne Leine nach Herzenslust toben und rennen dürfen, ohne dass sie weglaufen können – das wäre sicherlich auch der Wunsch vieler anderer Hundebesitzer, sind die Zähs überzeugt. 

Zumal eine solche Wiese auch noch andere Vorteile hätte. „Sie könnte zu einem Ort der Begegnung werden“, erklärt der Hoetmarer. Zum einen für die Hunde, die die Gelegenheit bekommen, mit Artgenossen Kontakt aufzunehmen, sie zu beschnuppern und mit ihnen zu toben. Zum anderen für die Besitzer, die sich zu einem Plausch – nicht nur – über ihre Vierbeiner treffen könnten. 

Einen geeigneten Platz für die Hundewiese haben die Zähs auch schon ausgemacht: eine große Rasenfläche am Sportgelände Wiebusch. „Das war früher mal der Ausweichplatz für die Jugendfußballer, wenn der Ascheplatz nicht zur Verfügung stand“, erinnert sich Martin Zäh. Doch seit im vergangenen Jahr der Kunstrasenplatz fertiggestellt worden sei, liege der Rasen brach. „Die Fläche wird nicht mehr gepflegt. Da buddeln jetzt nur noch die Kaninchen ihre Löcher.“ 

Warum den Bereich also nicht in eine Hundewiese umwandeln? Schließlich stehe dort auch eine komplette Infrastruktur mit Parkplätzen und dem Wiebusch-Treff, in dem sich die Hundehalter – wenn es die Corona-Situation wieder erlaubt – mit Getränken und Snacks versorgen könnten, zur Verfügung. 

Klar ist den beiden, dass dafür bestimmte rechtliche und organisatorische Voraussetzungen zu erfüllen sind. Aus diesem Grund haben sie einen Antrag an die Stadt Warendorf gerichtet, eine solche Hundewiese am Wiebusch einzurichten. „Wir wollten einen Anstoß geben, mal über so ein Projekt nachzudenken“, erklärt Martin Zäh. Denn was sonst bei lockeren Gesprächen am Rande von Veranstaltungen, bei Treffen im Dorf oder in der Kneipe angestoßen werde, bleibe in Zeiten der Kontaktbeschränkungen oft auf der Strecke. 

„Ich denke, dass viele Hundebesitzer – nicht nur aus Hoetmar, sondern auch aus anderen Stadtteilen – Interesse an einer solchen Hundewiese hätten“, sagt Zäh und hofft, dass seine Anregung auf fruchtbaren Boden fällt. Hündin Nala würde sich auf jeden Fall freuen.

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