Rathaus-Echo: FWG-Fraktion zum ISEK

Im „Rathaus-Echo“ haben die Fraktionen des Warendorfer Rates Gelegenheit, sich exklusiv in der Warendorfer „Glocke“ zu aktuellen Themen zu äußern.

Als ich kürzlich den Zeitplan des ISEK in der Hand hielt, wurde es mir klar: Zwischenzeitlich geht es in der öffentlichen Diskussion nicht mehr nur um die nachhaltige Entwicklung Warendorfs, sondern im Wesentlichen um einen kleinen Teil, den Markt und dessen Gestaltung. Ein wichtiges Thema für alle Beteiligten und von Baumaßnahmen Betroffene. Selbstkritisch müssen wir uns aber fragen, ob Rat und Stadt das Vorhaben richtig begonnen haben.

Beim Blick in andere Städte gibt es ausreichend positive Beispiele: Neumarkt i.d. Oberpfalz beteiligte zu Beginn ihres Stadtentwicklungsprojekts 18 000 Haushalte bei 40 000 Einwohnern und fragte sie nach ihren Ideen, Ingolstadt startete sein Projekt mit einem Tag der Visionen unter Beteiligung von 5000 Bürgern. ISEK ist mehr als der Mark. Es geht um alle Warendorfer Bürger. Denn es betrifft alle Lebensbereiche. Wir müssen als kommunale Volksvertreter gemeinsam mit Ihnen und der Stadt Antworten auf offene Fragen finden. Wie leben und wohnen wir im Alter? Wie entwickeln und fördern wir unsere Wirtschaft und den Tourismus? Wie stoppen wir den Fortzug und bieten insbesondere Familien Anreize zum Zuzug nach Warendorf? Eine lebenswerte Stadt braucht aber noch viel mehr.

Beispielhaft sind da Themenkomplexe wie „Einander begegnen“, „Kultur in Warendorf erleben“ sowie „Gemeinsam Natur und Umwelt bewahren“ genannt. Die Zukunft hat bereits begonnen. Bis 2030 wird Warendorf laut aktueller Prognose etwa 2700 Bürger verlieren. Seien Sie visionär! Schreiben Sie uns auf www.fwg-waf.de Ihre Vorstellungen und Wünsche. Für die FWG ist das Thema „Leben und Wohnen im Alter“ ein Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit der nächsten Jahre. Älter werdende Menschen möchten in ihrer gewohnten Umgebung Leben und Wohnen, Einkaufen und bekannten/befreundeten Menschen begegnen. Angehörige wohnen oft nicht mehr vor Ort. Hierdurch rückt das quartiernahe Wohnen immer mehr ins Blickfeld. Die FWG wird die dadurch entstehenden Erfordernisse aufnehmen und politisch unterstützen.

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