Rosenmontagszug mit viel Lokalkolorit
Bild: Kleigrewe
Viel Mühe hatten sich die jungen Pappnasen mit ihrer knallbunten Zugnummer gegeben.
Bild: Kleigrewe

Insgesamt 18 Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen machten sich vom Wulffs Knapp aus auf den Weg durch das Dorf. Bei strahlendem Sonnenschein und „gefühlten 20 Grad“, so Moderator Volker Wiemann, wurden sie von den zahlreichen Zuschauern mit Jubel und lauten Helau-Rufen begrüßt.

Im Mittelpunkt standen diesmal die Musikzüge, die schon seit vielen Jahren bunt verkleidet für Stimmung beim Zug sorgen. Sowohl Fanfarencorps Milte als auch Stadtkapelle Warendorf und Spielmannszug Milte wurden vor dem Pappnasen-Hauptquartier Biedendieck besonders begrüßt und bekamen die Gelegenheit, sich kurz vorzustellen.

Für ihre eigene Musik sorgten die Besatzungen der Festwagen, die einfach nur abtanzen wollten, wie die Landjugenden aus Ostbevern und Westbevern oder in züchtiger Nonnentracht den „Protz-Bischof“ Tebartz-van Elst aus Limburg aufs Korn genommen hatten.

Viel Lokalkolorit gab’s bei den Fußgruppen. So forderten die Milter Mäuschen nach der Karnevalsprinzessin nun auch eine Schützenkönigin, die „Kugelhexen“hatten sich in Linden verwandelt und fragten sich, was demnächst wohl Biedendiecks Beet zieren wird und die jungen Pappnasen machten sich ein bisschen Sorgen um die Zukunft des Milter Rosenmontagszugs. „Heut ist in Milte was los! Ist nächstes Jahr tote Hos’?“, wollten sie auf einem Transparent wissen.

Doch bei den tollen Zugnummern und der Begeisterung bei den Zuschauern sollte den Milter RoMo-Fans nicht bange sein. Und so wanderte auch so manches Geldstück in die Spendenschweinchen, die Helfer durch die Menge trugen.

SOCIAL BOOKMARKS