SPD will Kuratorium „demokratisieren“
Vertreter der SPD-Ratsfraktion haben die hitzige Diskussion um die Personalentscheidung des Kuratoriums zum Anlass für intensive Gespräche mit Vertretern des Josephs-Hospitals genommen: (v. l.) Franz-Ludwig Blömker, Dr. Rolf Doht, Andrea Kleene-Erke, Dr. Martin Biller, Kaspar Kottmann und Dr. Erich Tertilt.

Das ist für die Sozialdemokraten die Quintessenz mehrerer, getrennt durchgeführter Informationsgespräche mit dem Betriebsratsvorsitzenden Kaspar Kottmann, dem Ärztlichen Direktor Dr. Rolf Doht und dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Biller. Anlass ist der öffentlich geführte Streit um die Entscheidung des Kuratoriums, den Ende 2014 auslaufenden Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Dr. Biller nicht zu verlängern.

Die Politiker gewannen bei den Gesprächen den Eindruck, dass „in den vergangenen zehn Jahren mit dem Chef der Verwaltung sehr erfolgreich gearbeitet wurde“. Betriebsrat und Ärztlicher Direktor hätten die gute Geschäftsführung des Verwaltungschefs gelobt. Die Patientenzahlen zeigten eine hohe Kundenzufriedenheit.

Umso unverständlicher erscheint der SPD nach den fast dreistündigen Gesprächen der Beschluss des Kuratoriums, den Vertrag des 57-jährigen Vorstandsvorsitzenden nicht zu verlängern.

„Wir brauchen eine demokratische Legimitation des Kuratoriums“, fordern die Sozialdemokraten, „denn nur so ist der Verdacht der Klüngelei auszuräumen.“

Bericht und Kommentar in der Warendorfer „Glocke“-Ausgabe vom 8. März. 

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