Schneller Einsatz bei Feuerwehrübung
Bild: Hübl
Unter schwerem Atemschutz bargen die Freckenhorster Feuerwehrleute eine Person aus der verqualmten Halle und übernahmen auch gleich die erste Versorgung.
Bild: Hübl

Das Szenario hatte das Team um Hauptbrandmeister Thomas Tünte ausgearbeitet. Den noch neuen Betrieb in einer schmalen Stichstraße hatten sie ausgewählt, um die Feuerwehrleute bei einer Übung unter realistischen Bedingungen zu schulen.

Kurz nach dem Einsatzleiter Edmund Becker rückte der Löschzug Freckenhorst mit der Warendorfer Drehleiter und 30 Feuerwehrleuten an. „Die Schwierigkeit dieses Einsatzes ist die Enge der Straße. Hier parken Autos, und Schaulustige sind auch schon da“, erläuterte Thomas Tünte. „Außerdem ist das ein neuer Betrieb, in dem wir noch nicht geübt haben.“ Doch als die ersten beiden Feuerwehrmänner mit schwerem Atemschutz die völlig vernebelte Werkstatthalle betraten, lief alles wie am Schnürchen. Aufmerksam suchte das erste Team die Halle ab und hatte nach kurzer Zeit eine junge Frau gerettet. Eine weitere Person war unter einem Auto eingeklemmt. Mit Hilfe eines zweiten Teams wurde auch sie geborgen und sofort medizinisch versorgt. Derweil hatten die Freckenhorster Wehrleute die Drehleiter in Stellung gebracht. So konnte auch die dritte Person vom Dach gerettet und versorgt werden. Routiniert spulten die 30 eingesetzten Retter die eingeübten Handgriffe ab und waren so rasch Herr der Lage.

„Ich bin mit dem Ergebnis der Übung zufrieden“, zog Thomas Tünte am Ende ein positives Fazit. „Auch wenn noch nicht alles 100-prozentig lief. Zwar haben sich ein paar kleine Fehler eingeschlichen, doch die haben das gute Gesamtbild nicht geschmälert.“

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