Schnelles Internet für Warendorfs Norden
Foto: dpa
Bunt und schnell: das Glasfaserkabel.
Foto: dpa

Damit war die Nachfrage-Bündelung des Telekommunikationsanbieters aus Borken doch noch von Erfolg gekrönt. Zunächst hatten sich bis zum ersten Stichtag Mitte Juni zu wenig Teilnehmer bei der Interessenbekundung registrieren lassen. 40 Prozent der Haushalte müssen es mindestens sein, damit das Unternehmen zur Tat schreitet und schnelles Internet zur Verfügung stellt.

Der zuständige Projektkoordinator René Fuchs sprach von einer Punktlandung. Wenn die Netzplanung in einigen Wochen abgeschossen sei, sollen nach seinen Angaben die Bagger rollen. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Haushalte versorgt sein, denkbar sei sogar die Vollendung der gesamten Maßnahme bis zum Jahresende. Das Unternehmen verlegt die Glasfaserkabel in zwei Siedlungsbereichen mit zusammen 2000 Haushalten.

Im engen Austausch mit der Stadt Warendorf werden laut Deutsche Glasfaser zunächst die Standorte für die Hauptverteiler gesucht, und die Trassenführungen wird besprochen. Gleichzeitig werde „an weiteren möglichen Gebieten für den privatwirtschaftlichen Ausbau des Glasfasernetzes in der Stadt Warendorf“ gearbeitet, teilt das Borkener Unternehmen mit.

Bis zum Start der Bauphase haben alle noch unentschlossenen Einwohner im Norden der Kernstadt die Möglichkeit, einen Antrag auf ihren eigenen Glasfaseranschluss zu stellen. Es gelten weiterhin die Vergünstigungen der Nachfrage-Bündelung, inklusive des kostenfreien Hausanschlusses, wie Deutsche Glasfaser betont. Kontakt zum Unternehmen: im Internet unter www.deutsche-glasfaser.de und unter Telefon 02861/8133 420.

SOCIAL BOOKMARKS