Schüler schicken Roboter an den Start
Bild: Baumjohann
Die Teilnehmer des Laurentianums haben ihre Lösungswege nach der Programmierung gleich auf dem Spielfeld ausprobiert. Bis zum Wettbewerb am Freitag bleibt allerdings noch einiges zu tun, um die Lego-Roboter perfekt arbeiten zu lassen.
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Zusammen mit AG-Leiterin Stefanie Wolf nehmen die Schüler am zdi-Roboterwettbewerb in Münster teil. Allerdings dürfen die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben auf dem Spielfeld nicht selber erfüllen, sondern müssen sie durch Lego-Mindstroms-Roboter erledigen lassen. „Die“, so erläutert AG-Leiterin Stefanie Wolf, „dürfen nur in der Base angefasst werden.“ Jede Berührung außerhalb des Startfeldes kostet Punkte. So müssen die Roboter also mit speziell auf die einzelnen Aufgaben zugeschnittenen Programmen gesteuert werden – und deshalb steht den Mitgliedern der Lau-Roboter-AG noch einiges an Arbeit bevor, bis sie am kommenden Freitag erfolgversprechend an den Start gehen können. Programmiert werden die Roboter über eine grafische Benutzeroberfläche am Computer. „Dort kann ich vorgeben, was der Roboter später auf dem Spielfeld machen soll“, erläutert Wolf. Bewegungen, Schnelligkeit, die Nutzung von Sensoren, wie lange ein Befehl ausgeführt werden soll – das sind nur einige der Variablen, die die Schüler bei der Programmierung nutzen können. Die einzelnen Aufgaben des Wettbewerbs habe man an Schülerteams verteilt – jeweils zu zweit knobeln die AG-Mitglieder nun schon seit Wochen an optimalen Lösungsstrategien, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Klar, dass die Teilnehmer ihre Lösungswege nach der Programmierung gleich auf dem Spielfeld ausprobiert haben. Und ebenso klar ist, dass so manches Mal noch Feintuning an den gefundenen Lösungen vorzunehmen war – beispielsweise, wenn der Roboter einen abzuholenden Anhänger um einige Zentimeter verpasst. Es bleibt eben noch viel Arbeit bis zum Wettbewerbsstart am Freitag in Münster.

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