Schulsporthalle wird Warendorfs Boxarena
Bild: Junker
Am Donnerstag ist mit dem Umbau der Sporthalle des Warendorfer Augustin-Wibbelt-Gynmasiums zur Boxarena begonnen worden. Am Samstag will dort die Warendorfer Weltmeisterin Elina Tissen ihren Titel verteidigen.
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Wo sonst Schüler Völkerball oder Hallenhockey spielen, fliegen am 26. Oktober die Fäuste. Hoher logistischer Aufwand ist nötig, um aus der Schulsporthalle eine Boxarena mit allen Standards herzurichten. Maiki Hundt, Trainer von „Elin the Machine“ und Boxstallboss, hatte am Donnerstag alle Hände voll zu tun. Zusammen mit Nico Elischberger, der am Samstag seinen dritten Profikampf bestreitet, und mit tatkräftiger Unterstützung von Freunden des Jungprofis wurden 400 Holzplatten verlegt, um den Hallenboden zu schützen. Anschließend räumten die Helfer 800 Stühle, bereitgestellt von Warendorfer Schulen, in die Halle.

Auch den Ring bauen die fleißigen Helfer selbst auf. Nichts wird dem Zufall überlassen, verspricht Hundt. Jede einzelne Schraube werde so fest angezogen und zur Sicherheit zweimal kontrolliert, dass kein Brett mehr wackelt. Auch Elischberger als das Nachwuchstalent aus dem Freckenhorster Boxstall packt mit an. Ein Vorteil durch den Aufbau des eigenen „Arbeitszimmers“ verschaffe er sich aber dadurch nicht, sagte der junge Mann. Am Ende kann das „Elinboxing“-Team doch nicht alle Aufgaben beim Hallenumbau selbst erledigen. Für Licht und Elektronik müssen Profis ‘ran.

Es seien nur noch wenige Karten zu bekiommen, versichert Hundt. Der Vorkampf zwischen den elfjährigen Mädchen Melina Ciczweski (BSK Ahlen) und Eva Wiebe (Elinboxing) habe für eine erhöhte Kartennachfrage gesorgt.

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