Seit 25 Jahren: Alles Käse auf dem Markt
Bild: Nadine Fox
Mit einem Strauß Tulpen bedanken sich (v. l.) Ulrike Totzek und Dorothee Blumenthal bei Alexander und Mechthild Konietzka. Die Frauen sind seit 25 Jahren Kundinnen bei Mecki’s Käseparadies.
Bild: Nadine Fox

Juniorchef Alexander Konietzka preist auf dem Wilhelmsplatz in Warendorf  lautstark und mit freundlichem Lächeln die Waren an, verschenkt zwischendurch Stofftiere an Kinder und schneidet ab und an einen riesigen Laib Käse in zwei. Unterdessen schüttelt seine Mutter Mechthild zahlreiche Hände von Gratulanten.

Familiäre Nähe

Die meisten ihrer Kunden kennt sie mit dem Namen. „Das ist wie eine Familie“, sagt sie.„Manche schütten auch ihr Herz hier aus.“ Sie erfahre von Geburten, Krankheiten oder auch von Todesfällen.

Leidenschaft für Käse

Schon immer ist die 60-jährige Telgterin Käseliebhaberin gewesen. Vor 25 Jahren ist sie allerdings für ihre Leidenschaft ins kalte Wasser gesprungen. Die gelernte Friseurin gab einen Bürojob für die Chance auf, bei Bekannten in den Käsehandel einzusteigen. Inzwischen bietet sie 150 bis 200 verschiedene Käsesorten an. In fünf verschiedenen Städten ist sie auf den Wochenmärkten unterwegs: Warendorf, Telgte, Everswinkel, Beckum und Borghorst.

Früher Arbeitsbeginn

Ihr Arbeitstag beginnt zwischen 4.30 und 5 Uhr. Wenn an einem Tag zwei Wochenmärkte – besucht werden, dauert der Arbeitstag bis 20 Uhr. In 25 Jahren habe sich der Geschmack der Kunden verändert, sagt Mecki Konietzka im Gespräch mit der „Glocke“. „Der Trend geht heute zu Natur- und Bergkäse.“ Außerdem seien mehr herzhafte Sorten als früher, als es hauptsächlich mildere Käse wie Gouda oder Edamer zu kaufen gab, gefragt.

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