Silvester-Feuerwerk in Altstadt verboten
Bild: Edelkötter
Dass Silvester-Feuerwerk in der Warendorfer Altstadt verboten ist, steht auf Plakaten und Transparenten, die gestern von Daniel Arens (Baubetriebshof) und Ordnungsamtsleiter Holger Niemeyer unter anderem auf dem Markt platziert worden sind.
Bild: Edelkötter

„Nach der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten. Dies regelt der darin enthaltene Paragraph 23, Absatz 1. Soweit ist die derzeit gültige und bestehende Rechtslage eindeutig“, betont der Leiter des Warendorfer Ordnungsamts, Holger Niemeyer. Der Warendorfer Marktplatz mit seinen historischen Häusern und den angrenzenden Straßen und Gassen der Altstadt würden von dieser gesetzlichen Vorgabe erfasst, da sich in diesen Bereichen Fachwerkhäuser oder andere besonders schützenswerte Gebäude befänden.

Um die Warendorfer Bürger und Gäste zum Jahreswechsel hierüber zu informieren und für die Thematik zu sensibilisieren, hat die Stadtverwaltung in Gaststätten und Cafés entsprechende Plakate mit der Bitte verteilt, diese dort sichtbar aufzuhängen. Desweiteren wurden Plakate an den Eingängen zur Innenstadt und in der Fußgängerzone platziert. Auf dem Marktplatz ist jetzt ein Karree mit Bannern aufgestellt worden, das ebenfalls deutliche Hinweise enthält. „Durch diese Maßnahmen wollen wir möglichst viele Altstadtbesucher erreichen und dem gesetzlichen Verbot Nachdruck verleihen“, so Holger Niemeyer, Sachgebietsleiter Sicherheit und Ordnung. Ein Verstoß hiergegen stelle eine Ordnungswidrigkeit dar und könne ein Bußgeld zur Folge haben.

Mit einem Großaufgebot an Polizei- und Ordnungskräften muss die Party-Gesellschaft in Warendorfs „guter Stube“ in der Silvester-Nacht indes nicht rechnen. „Wir appellieren an die Vernunft und werden auf Kontrollen weitestgehend verzichten, erklärt Niemeyer.

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