Singen im Chor macht munter und Mut
Bild: Poschmann
Gäste aus 16 Chören trafen sich in der Marienkirche. Bereits der erste gemeinsam gesungene Kanon markierte einen Höhepunkt der Veranstaltung.
Bild: Poschmann

Rund 120 Teilnehmer kamen am Morgen zunächst in die Kirche und stimmten sich mit dem Lied „Singen macht Spaß“ auf diesen besonderen Tag ein. Dieser leichte, im Swingrhythmus gesungene Kanon von Uli Führmann, ließ denn auch gleich die Laune auf den ersten Höhepunkt steigen, viele weitere sollten folgen. Denn die Sänger hatten sich für die dritte Auflage des Tags der Kirchenchöre viel vorgenommen.

In vier Workshops standen Golspelsongs, Improvisationen sowie Schlager und Filmmusiken aus Europa auf dem Programm. Ein besonderes Schmankerl war ein Workshop zu den „Anthems“ von John Rutter, mit denen der Komponist in den 1980er- und 90er-Jahren einen Chorstil schuf, der eine überzeugende Mischung aus traditioneller abendländischer Kirchenmusik mit Einflüssen aus Gospel, Jazz, Pop und Musical darstellt. Rutter gilt gegenwärtig als einer der bedeutendsten und populärsten Komponisten.

Nach dem musikalischen Auftakt unter der gewohnt spritzig-amüsanten Leitung von Bernhard Ratermann, verteilten sich die Musikanten auf die einzelnen Workshop-Stationen in den Pfarrheimen St. Marien, St. Josef, St. Laurentius und dem Martin-Luther-Haus. Als Workshopleiter konnten Roland Orthaus aus Langenberg, Michael Schmitt, Propsteikantor an St. Clemens Telgte, Burkhard Orthaus, Kirchenmusiker an St. Ambrosius Ostbevern und Klaus Scheidweiler, Kirchenmusiker an St. Johannes Sassenberg, gewonnen werden.

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