So wertvoll ist der heimische Wald
Theresia Lietmann vom Hegering Milte-Einen erläuterte den Kindern die Bedeutung und die Gesetze des Waldes.

Er teilte den Kindern und Helfern mit, dass er den Wald nicht mag, ihn für völlig unsinnig hält und alle Bäume absägen möchte, um sich ein schönes Haus zu bauen. Das fanden die Kinder natürlich überhaupt nicht gut, und so galt es, Argumente für den Erhalt des Waldes zu sammeln.

Unter Leitung von Theresia Lietmann und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern durften die kleinen Naturfreunde an einem Stationenspiel verschiedenen Waldprodukten durch Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen auf die Spur kommen. Nachdem alle Sinne bestens geschärft worden waren, wurde die „Soko Wald“ gegründet, deren Auftrag es war, herauszufinden, ob der Wald für die Menschen wichtig ist.

Aufgeteilt in kleine Ermittlergruppen wurden die unterschiedlichsten Geschäfte besucht, um dort nach Produkten des Waldes Ausschau zu halten. Zudem wurden mehr als 50 Personen in Milte befragt, ob sie ein Waldprodukt kennen und ob der Wald für sie wichtig ist. Beide Fragen wurden von allen Personen mit einem deutlichen „Ja“ beantwortet. Zum Abschluss der Milter Spurensuche musste jede Gruppe zwei Waldprodukte besorgen. Diese wurden tags darauf in einer gemeinsamen Runde vorgestellt: Fahrradschläuche aus Indonesien, Korken aus dem Mittelmeerraum, Ahornsirup aus Kanada und vieles mehr. Jetzt waren alle Argumente bestens zusammengestellt, um „Hugo Plattmach-Wald“ deutlich zu machen, wie wichtig der Wald ist.

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