Spektakuläre Modenschau in luftiger Höhe
Foto: Poschmann
Eine besondere Modenschau präsentierten am Wochenende die Millertwins. 
Foto: Poschmann

Die eineiigen Zwillinge Diana und Sandra Miller sind international unterwegs und bekannt, wirkten bei „Germanys next Topmodel“ mit und sind seit ihrem Auftritt während der Berliner Fashion Week 2016 mit ihrer „Vertical Performance“ ungebrochene Weltrekordhalterinnen. 

Am Samstag und Sonntag gastierte das Duo in der Emsstadt. Claudia Nagel hatte die Millertwins für das Modehaus Ebbers nach Warendorf geholt. Angedacht waren vier Shows – drei am Samstag und eine am Sonntag. Ein Blick gegen den Himmel verhieß am Samstag zum Auftakt dann zunächst nichts Gutes und wegen des Regenschauers wurde der Beginn um 15 Minuten aus Sicherheitsgründen verschoben.

Für diese wetterbedingte Störung gab es dann am Samstag eine unplanmäßige vierte Show oben drauf. Die startete dann auch zunächst trocken. Doch innerhalb kürzester Zeit öffnete der Himmel dann alle Schleusen. 

Zahlreiche Passanten wurden am Wochenende Zeugen einer spektakulären Modenschau, die es in Warendorf bisher so noch nicht gegeben hat. Die Zuschauer blickten gespannt in den Himmel, zückten ihre Smartphones und staunten nicht schlecht, was ihnen da geboten wurde. Locker, lässig präsentierten die Artisten die aktuelle Herbst/Winter-Kollektion des Modehauses, wirbelten dabei scheinbar mühelos durch die Luft. 

Doch was so leicht von Sandra, Diana und ihrem männlichen Gegenpart Deniz da gezeigt wurde, ist harte Arbeit, verlangt höchste Konzentration und ist nicht ganz ungefährlich. Das zeigte sich am Samstag während der vierten Show: Plötzlich löste sich eine eiserne Querstrebe und fiel aus rund zwölf Metern Höhe krachend zu Boden. Verletzt wurde niemand, hatte der Sicherheitsdienst die Zuschauer vom Aktionsradius der Künstler doch immer auf Abstand gehalten. Auch für die Artisten selbst habe keine Gefahr bestanden, wie Claudia Nagel versicherte. 

Die Millertwins jedenfalls zeigten sich auch jetzt noch gut gelaunt und völlig tiefenentspannt und nahmen sich Zeit, mit den Zuschauern „Selfies“ zu machen.

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