Sportschule zeigt Leistungsstärke
Bild: Poschmann
Im Schwimmbad ließ sich auch die Sportprominenz blicken – hier die Goldmedaillengewinnerin Dorothea Brand.
Bild: Poschmann

Noch vor der offiziellen Veranstaltungseröffnung zum 40. Geburtstag der Sportschule standen zahlreiche Besucher vor den Toren an der Dr.-Rau-Allee und warteten auf Einlass. Wie bereits seit mehr als 20 Jahren sorgte einmal mehr Heinrich Havig vom Sicherheitsdienst für geordneten Einlass. Den Besuchern wurde eine Menge geboten: Von Wasserball über Eisstockschießen, Fußballtraining mit der ehemaligen Nationalspielerin Kerstin Stegemann und Aquafitness bis hin zum Sinnespfad gab es ein umfangreiches Mitmachprogramm. Darüber hinaus präsentierten die Streitkräfte Fahrzeuge wie Panzerhaubitzen und Spähwagen. Der Verband der Reservisten stellte sich ebenso vor wie der Deutsche Bundeswehrverband und das Bundeswehr-Sozialwerk. Ebenfalls vor Ort war das Karriere-Beratungsbüro Münster. Dort wurde das Militär als Arbeitgeber vorgestellt. Es gab Informationen über eine Karriere in der Wehrdienstverwaltung, bei der Marine, den Feldjägern oder dem Kampfmittelbeseitigungsdienst. Etwas abseits vom großen Rummel, im Hallenbad der Sportschule, zeigte die Orthopädietechnik Münsterland (OTM), was im Bereich von Prothesen möglich ist. Alfred Kwahs und Rocco König standen den Besuchern Rede und Antwort. Die OTM arbeitet seit geraumer Zeit mit dem Sportmedizinischen Institut der Bundeswehr zusammen. Dr. Andrea Lison, Leiter des Instituts, hatte sich vom Ansatz des Unternehmens überzeugen lassen. Die bionische Handprothese beispielsweise wird eingesetzt, wenn noch bestimmte Muskeln erhalten sind. Das Gerät wird einfach übergezogen, eine Operation ist nicht erforderlich. Feinmotorische Bewegungen sind mit der Prothese nicht möglich, Greifen oder Schreiben jedoch schon. Im Schwimmbad ließ sich so mancher Prominente aus dem Sportgeschehen blicken, wie die mehrfache Goldmedaillengewinnerin und Hauptgefreite Dorothea Brandt. „Wenn man einmal rundgehen will, braucht man viel Zeit, so vielfältig ist das Angebot heute“, sagte Oberst Grygiel. Großen Anteil am Gelingen der Veranstaltung hatten unter anderem der Malteser-Hilfsdienst, das DRK, das Technische Hilfswerk, Radio WAF, dessen „Spiel ohne Grenzen“ in die das Geschehen eingebunden war und die Evangelische Militärseelsorge.

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