Stadt rechnet mit 100.000 Besuchern
Bild: von Stockum
„Einmal zahlen, zweimal fahren“: Auf diese Coupon-Aktion, die am Samstag von 15 bis 18 Uhr Gültigkeit hat, weisen (v. l.) Tim Sawukaytis, Bernd Kracke, André Auer, Dieter Wohlgemuth, Susanne Bollmann und Martin Bieckmann vor dem „Predator“ auf dem Lohwall hin. Coupons sind unter anderem in der Fettmarktbeilage zu finden.
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70 Tonnen bringt die Konstruktion auf die Waage. „Mehr Bewegung geht nicht“, sagt Kracke. Wobei sich diese Aussage auf den gesamten Rummelbereich nebst Volksfest übertragen lässt.

Tagelang schon sind die Schausteller und Kaufleute damit beschäftigt, auf dem Lohwall und dem Wilhelmsplatz inklusive der dazwischen liegenden Promenade ihre Geschäfte aufzubauen. Heute wird noch einmal letzte Hand angelegt, ehe am morgigen Samstag das Spektakel mit dem Luftballonwettbewerb ab 14.30 Uhr seinen Lauf nimmt. Um 15 Uhr gibt die Stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser den Startschuss für die Kirmes, die zehntausende Menschen anlocken soll. In Kombination mit dem verkaufsoffenen Sonntag (13 bis 18 Uhr) sowie dem Vieh- und Krammarkt, Altstadttrödel und Reitturnier am Mittwoch ab 7 Uhr sollen es Schätzungen zufolge 100.000 Gäste sein.

Die Öffnungszeiten im Überblick: Kirmes – Samstag 15 bis 23 Uhr, Sonntag 12 bis 23 Uhr, Montag und Dienstag 15 bis 23 Uhr, Mittwoch 9 bis 23 Uhr; Landmaschinenmarkt am Mittwoch auf dem unteren Lohwall – 8 bis 16 Uhr; Trödelmarkt in der Innenstadt – 7 bis 17 Uhr
Wer Sorge hat, in dem Getümmel den Nachwuchs zu verlieren, ist gut beraten, sich bei der Mobilen Wache nahe der Teufelsbrücke einen „Kinder-Finder“ zu besorgen. Auf dem kleinen Klebe-Etikett, das dem Spross an die Jacke geheftet wird, können Name und Handynummer der Eltern notiert werden. Sollten Sohn, Tochter oder Enkel ihren Anhang nicht mehr wiederfinden, führen die Ordnungshüter die Familien schnell wieder zusammen.

Dreieinhalb Kilometer muss derjenige an Wegstrecke zurücklegen, der sämtliche Fahrgeschäfte, Imbissbuden, Glücksspielgeschäfte und Händler abklappern möchte. Klassiker wie das 40 Meter hohe Riesenrad „Star of Berlin“, Autoscooter und Musikexpress werden durch rasante Neuheiten wie den beschriebenen „Predator“, „Airgate“ und weitere ergänzt. Das Interesse der Schausteller, den Fettmarkt mit solch hochwertigen, seltenen und kostenintensiven Konstruktionen zu bestücken, sei Beleg dafür, wie attraktiv die Veranstaltung insgesamt sei, sagt Bernd Kracke.

Alles rund um Fettmarkt lesen Sie in unserer 20-seitigen Sonderveröffentlichung, die der „Glocke“-Ausgabe in Warendorf am Freitag, 17. Oktober, beigelegt ist.

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