Stadtradeln: Warendorf knackt 100.000 km
it seinem Dienstrad legt Bürgermeister Peter Horstmann aktuell sämtliche Dienstwege zurück. Klimaschutzbeauftragter Paul Hartmann (r.) freut sich über die rege Teilnahme beim Stadtradeln, bei dem bereits die 100 000-Kilometer-Marke geknackt wurde.

 An Tag 13 der dreiwöchigen Aktion wurde die magische Kilometer-Marke geknackt. Sie radeln zur Arbeit, in ihrer Freizeit, nutzen das Rad sogar für Dienstwege. Jeden Kilometer, den sie erfahren, tragen sie online ein. 81 Teams aus Warendorf haben auf diese Art in den vergangenen zwei Wochen in die Pedalen getreten. 

Die Vorteile der Aktion für die Gesundheit liegen dabei auf der Hand: Wer sich bewegt, bleibt fit. Nicht umsonst lautet das diesjährige Motto des beliebten Wettbewerbs „Radfahren für das gute Leben.“ Doch gerade mit Blick auf die beruflich erfahrenen Kilometer profitiert von dem Engagement der Stadtradler auch die Umwelt. Denn für viele Teilnehmer ersetzt das Rad die sonst übliche Autofahrt zum Arbeitsplatz. Die aktuell erradelten 100 527 Kilometer bedeuten dabei ein Ersparnis von immerhin 15 Tonnen CO2. Zum Vergleich: So viel verbrauchen zwei Personen in Warendorf durchschnittlich pro Jahr.

Auch Warendorfs Bürgermeister Peter Horstmann beteiligt sich an der Aktion – und geht sogar noch einen Schritt weiter: Seit Aktionsbeginn verzichtet er vollständig auf das Auto, sowohl als aktiver Fahrer, als auch als Beifahrer. Noch bis zum Ende der Aktion lässt er das Auto stehen, beruflich wie privat. So erschien er auch beim Besuch von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Donnerstag mit dem Dienstrad zum Treffen mit dem hochrangigen Politiker.

 Am 18. Juni ist der letzte Zähltag beim „Stadtradeln“, eine Woche später müssen dann alle Kilometer eingetragen sein. Wer kurzfristig noch mitmachen möchte, kann sich noch immer übers Internet anmelden.

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