Stadtstraße Nord oben auf der Agenda
Bild: Glocke-Archiv
Zehn Jahre ist es her: Die Bauarbeiten am ersten Bauabschnitt der Stadtstraße Nord im September 2002. Der dritte und letzte Bauabschnitt soll nun 2014 beginnen.
Bild: Glocke-Archiv

„Es wäre widersinnig, ein Projekt, das wir selbst steuern können, nicht anzupacken“, sagte Bürgermeister Jochen Walter auf „Glocke“-Nachfrage. Im Gegensatz zum Bau der B 64 n-Südumgehung, deren Realisierung von Entscheidungen in der Bundes- und Landespolitik abhängt, sei die Vollendung der Stadtstraße Nord ein Vorhaben, über das die Stadtpolitik selbst entscheiden könne.

Bau vor der Umgehung

Die seit einer Protokollnotiz des Rates aus dem Jahr 1991 immer wieder zitierte Koppelung, dass die Stadtstraße Nord erst dann vollendet werden solle, wenn die Südumgehung fertiggestellt sei, sieht auch der Städtische Baudirektor Oliver Knaup als nicht mehr zeitgemäß an. Trotz Fertigstellung der beiden ersten Teilabschnitte zwischen Milter und Sassenberger Straße sei diese Tangente, die die B 64-Ortsdurchfahrt, vor allem aber die „Innerstädtische“ (Andreas- / Gallitzinstraße) entlasten soll, ohne die Fertigstellung des dritten und letzten Abschnitts (zwischen Milter Straße und August-Wessing-Damm - B 64) ein „Torso“ und ein „verkehrspolitisches Unding“, sagte Walter.

Baubeginn 2014

Auch wenn die erforderliche Durchquerung der Emsaue (FFH- und Naturschutzgebiet) durch eine zusätzliche Brücke mutmaßlich nicht ohne Widerstände umzusetzen sein dürfte, peilt Knaup einen Baubeginn für das Jahr 2014 an.

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