Stadtwerbung auf Ortseingangstafeln?
Bild: Wild
Schlicht und einfach sind die Ortseingangsschilder von Warendorf derzeit. Das könnte sich bald ändern, sollte eine Gesetzesinitiative der CDU im Landtag Erfolg haben. Dann könnten die Tafeln mit Zusätzen wie „Reiterstadt“ oder „Stadt des Pferdes“ versehen werden.
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Vom Gesetzgeber her jedenfalls soll es künftig möglich sein, „Stadtwerbung“ auf den offiziellen Ortsschildern unterzubringen.  Was in anderen Bundesländern bereits gang und gäbe ist, könnte auch in NRW künftig erlaubt werden. Für Warendorf mit seiner starken Affinität zu Ross und Reiter würde sich eine entsprechende Werbebotschaft geradezu aufdrängen. Dass bei der Warendorf Marketing GmbH, die auch für Stadtwerbung zuständig ist, wegen der Initiative aus Düsseldorf dennoch nicht gleich die Pferde durchgehen, macht Ressortleiter André Auer deutlich. Er will zunächst einmal in Ruhe eruieren, ob diese Art der Eigenwerbung für die Stadt überhaupt infrage kommt und welche Werbebotschaft dann auch mehrheitsfähig wäre.

24 Ortstafeln ersetzen?

Rein technisch wäre das ohne weiteres umsetz- und vermutlich sogar finanzierbar. Laut Hubert Schulze Althoff, Leiter des Baubetriebshofs, gibt es zurzeit im gesamten Stadtgebiet 24 Ortseinfahrtstafeln, die dafür infrage kämen. Mit knapp 3500 Euro wäre die Werbemaßnahme wohl zu finanzieren.

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