Stadtwerke: Gasmann klingelt nicht mehr
Selbst ablesen müssen die Warendorfer von diesem Jahr an die Zählerstände für den Wasser-, Gas- und Stromverbrauch. Der Ableser kommt nicht mehr ins Haus. Die Meldungen müssen bis zum 21. Dezember erfolgt sein. Wer nichts meldet, dessen Verbrauch wird vom lokalen Energieanbieter geschätzt.

Der lokale Versorger bittet seine Kunden, die Zählerstände entsprechend einzutragen und portofrei bis zum 22. Dezember zurückzusenden. Eine weitere Möglichkeit zur Zählerstanderfassung besteht online unter www.stadtwerke-warendorf.de/ablesung. Für das Einloggen in das Portal benötigen die Kunden ihre Kundennummer (= Benutzername) und die individuelle Ablesenummer (= Passwort), welche unter dem Strichcode auf der Ablesekarte aufgedruckt ist.

Auf eine Ablesung durch Ablesepersonal wird in diesem Jahr gänzlich verzichtet. Die Ablesekarten werden in einem automatisierten Verfahren verarbeitet. Daher sei eine Zählerstandmitteilung per Fax, per Mail oder telefonisch nicht möglich, heißt es in einer Pressenmitteilung. Zudem sei zu beachten, dass die Ablesekarten maschinell gelesen werden und sonstige auf der Ablesekarte notierte Mitteilungen nicht erfasst werden können.

Zur Abrechnung der Netznutzung mit dem jeweiligen Lieferanten muss die WEV als Warendorfer Gasnetzbetreiber auch dann den Gaszählerstand erfassen, wenn Kunden nicht von der WEV mit Gas beliefert werden. Auch diesen Kunden wird in den kommenden Tagen eine Ablesekarte zugestellt. Die WEV-Stadtwerke teilen mit, dass der Verbrauch geschätzt werden müsse, falls der Zählerstand nicht rechtzeitig mitgeteilt werde. Die Jahresverbrauchsabrechnung erhalten die Kunden Mitte Januar.

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