„Steter Tropfen“: Wasser für Warendorf
Bild: Wild
„Steter Tropfen“ nennt sich das gestern vorgestellte „Wasser für Warendorf“, das in vielen Gastronomiebetrieben aufgetischt wird. Das inhaltliche Konzept wäre auf andere Städte übertragbar.
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Abgefüllt wird es bei Marien-Getränke in Borgholzhausen. Zum Start des Projekts haben sich 31 gastronomische Betriebe aus der Kreisstadt überzeugen lassen, das neue Produkt ihren Gästen anzubieten.

Der Clou ist der caritative Ansatz, der hinter dem inhaltlichen Konzept steht. Auf dem Etikett steht es schwarz auf weiß: Beim Trinken macht sich der Gast zum Partner einer „Initiativen für eine bessere Stadt“. Denn für jede Glasflasche mit Schraubverschluss, die der Getränkegroßhandel dem Abfüller abnimmt, fließen zehn (0,7-Liter-Flasche) beziehungsweise fünf Cent (bei 0,33 Liter) an den gemeinnützigen Verein „Du bist Warendorfer“ (DuBiWa) in Warendorf, der aus dem Erlös lokale Projekte unterstützen will. Die Spendeneingänge sollen ebenso wie die Mittelverwendung transparent über die Internetseite offengelegt werden.

Warendorf ist die Stadt, in der die Initiative ihren Ausgang nimmt. „Das Gute ist, dass ,Steter Tropfen‘ genau so auch in Beckum oder Gütersloh oder jeder anderen Stadt gestartet werden könnte“, ist Ideengeber Christian Baggeroer (Warendorf) optimistisch, dass weitere lokale Initiativen nicht lange auf sich warten lassen werden nach dem Grundsatz, „aus einer Community heraus automatisch Gelder für die Förderung lokaler Projekte zu generieren – einfach beim Trinken“.

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